Lebensberatung

Mit Lebensregeln zum Erfolg

Mit Lebensregeln zum Erfolg
geschrieben von Monika Harder

Jeder Fahrschüler weiß, dass er die Verkehrsregeln und Straßenverkehrsordnung lernen muss, bevor er seinen Führerschein bekommt. Und wenn er ihn behalten will, muss er sich an die Vorschriften und Regeln halten. So erfordert ein glückliches Leben auch, dass wir gewisse Lebensregeln lernen und uns daran halten. Mit den folgenden sechs Lebensregeln starten Sie in die Fahrschule des Lebens.

Unser Leben wäre so viel einfacher, wenn wir die folgenden sechs wichtigsten Lebensregeln erstens wüssten und zweitens diese auch gelernt hätten.

Welches sind nun die sechs wichtigsten Lebensregeln?

1. Regel = Die Spielregeln

Fußball, Schach und Kartenspiele funktionieren nur nach Regeln. Ebenso läuft in der Natur alles nach Regeln ab, wie Tag und Nacht, Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Alltagsregeln finden wir in Ritualen oder auch in Verhaltensweisen.

Überlegen Sie bitte einmal:

  • Wo halten Sie sich an die Regeln der Natur und wo missachten Sie diese?
  • Wo haben Sie sich bewusst und unbewusst Regeln in Ihrem Leben selbst erschaffen?
  • Sind diese Regeln für Sie und Ihr Umfeld nützlich oder eher hinderlich?

2. Regel = Die Anziehung

Wenn wir uns gut fühlen, dann nennen wir das: „Ich habe eine Glückssträhne.“ Und wenn wir uns schlecht fühlen, dann sagen wir: „Ich habe eine Pechsträhne.“ Wir ziehen also alles an, was wir tagtäglich in unserem Umfeld finden. Ganz nach dem alten Sprichwort: Wie du in den Wald hineinrufst, so schallt es wieder zu dir zurück.

Überlegen Sie bitte einmal:

  • Gehen Sie mit einem Lächeln durch den Tag? – Oder gehen Sie eher mit finsterer Miene durch den Tag?
  • Kann es sein, dass Sie sich bei einer glücklichen Situation sagen hören: „Toll, das ist mir jetzt wirklich gut gelungen!“
  • Und kann es sein, dass Sie bei einer Panne, doch eher nach einer Entschuldigung suchen und sich sagen hören: „Dafür kann ich jetzt aber ganz sicher nichts!“
  • Wie ehrlich sind Sie zu sich selbst oder tendieren Sie dazu, die Verantwortung von sich wegzuschieben?

3. Regel = Die Lebensschule

Wir sind uns ständig gegenseitig Lehrer und Schüler. In der Lebensschule ist alles ganz einfach. Wenn wir nicht ständig in unserer Entwicklung ein Stück über uns hinauswachsen, bekommen wir vom Leben Nachhilfeunterricht, das nennen wir dann Konflikte und Probleme. Und wenn wir überhaupt nicht lernen wollen, bleiben wir einfach sitzen und müssen diese Entwicklungsphase nochmals wiederholen, das nennen wir dann eine Krise.

Überlegen Sie bitte einmal:

  • Wenn Sie mit einem Menschen einen Konflikt haben, könnte es dann evtl. sein, dass er für Sie in dieser Situation Ihr Lehrer ist und Sie der Schüler? Wo sind Sie für andere Menschen wiederum der Lehrer?
  • Hinterfragen Sie bei vermeintlichen Konflikten und Krisen auch die positive Botschaft bzw. die Chance, die dahinter versteckt sein könnte?

4. Regel = Ich bin viele

Wenn Sie gerne Schokolade naschen, jedoch gleichzeitig auf Ihre Figur achten möchten, dann haben Sie schon zwei Anteile in sich, die miteinander einen Konflikt haben.

Außerdem sprechen in uns oft eine oder mehrere Stimmen. Das können zum Beispiel Gedanken im Kopf sein, die uns alte Geschichten erzählen. Solche Geschichten könnten eventuell sein: Prägungen aus der Kindheit, negative Erfahrungen aus dem Elternhaus, der Schule, bei der Arbeit, in Verbindung mit dem anderen Geschlecht.

Obwohl wir ein und dieselbe Person sind, finden wir uns im Alltag ebenso in den verschiedensten Rollen wieder, wie zum Beispiel: als Partner, Elternteil, Arbeitskollege, Vorgesetzter, Vereinsmitglied, Freund, Kumpel.

Überlegen Sie bitte einmal:

  • Gehen Sie bitte einmal auf die Suche nach sich selbst. Wie viele Anteile können Sie in sich finden, schon alleine über Ihre Stimmen im Kopf?
  • Wo haben Sie Gedanken, Gefühle und Energien in sich, die unterschiedliche Ziele haben?
  • In welchen Rollen leben und handeln Sie?

5. Regel = Ich bin du

Unsere Mitmenschen halten uns immer einen Spiegel vor. Wenn ein Kollege uns nervt, dann haben wir in uns einen inneren Anteil, der uns ebenfalls nervt (zum Beispiel ständiger Selbstzweifel). Haben wir zum Beispiel Krieg in uns, dann erleben wir auch außen Krieg.

Auch in vielen Religionen wird verkündet: „Alles, was du einem anderen antust, fügst du dir selbst zu!“ – So macht ein wertvolleres Miteinander Sinn, ganz nach dem Motto: „Tue anderen Gutes, dann tust du dir das Allerbeste!“

Andere „Ich-bin-Du-Energien“ bewirken auch: „Wenn einer allein einen Traum träumt, ist es nur ein Traum. Wenn Menschen gemeinsam träumen, dann ist es der Beginn einer neuen Wirklichkeit.“ Daher stimmt es auch, dass wenn eine Gruppe für einen Kranken betet, dieser schneller wieder gesund werden kann. Oder als die Berliner Mauer gefallen war, hatten ganz viele Menschen einen Traum von Freiheit – und diesen auch verwirklicht.

Überlegen Sie bitte einmal:

  • Welchen Spiegel bekommen Sie im Alltag vorgehalten? Ist der Spiegel freundlich oder grimmig? Welchen Spiegel halten Sie (unbewusst) Ihren Mitmenschen vor, damit diese wachsen und lernen können?
  • Wo haben Sie zum Beispiel im Team, in Ihrer Partnerschaft, im Verein etc. Gemeinschaftsenergien gebündelt und dadurch wesentlich mehr erreicht?

6. Regel = Ich bin der Chef!

Wir sind Regisseur unseres eigenen Lebensdrehbuches und das Leben spielt sich wie auf einer großen Bühne ab. Je älter wir werden, umso wichtiger wird es, dass wir der alleinige Chef unseres Lebens sind. Wir schreiben unsere Lebensregeln und haben die Aufgabe, die Rollen unserer einzelnen Schauspieler vorzugeben. Und wenn ein Schauspieler nicht so spielt, wie wir es gerne möchten, müssen wir diesen Schauspielern klare Anweisungen geben.

Wo sind bei Ihnen unsichtbare Mitspieler aktiv?

  • Da gibt es die Medien-Monster, die uns über Schlagzeilen, Katastrophen-Nachrichten und sonstige Action-Thriller etc. automatisch misstrauischer und angstvoller werden lassen.
  • Unser Umfeld prägt uns ebenfalls, ganz nach dem wissenschaftlichen Grundsatz: Tue einen guten Menschen an einen schlechten Ort, dann wird der schlechte Ort siegen.

Überlegen Sie bitte einmal:

  • Welchen Lebensfilm spielen Sie: eine Comedy, einen Erfolgsfilm, einen Kuschel- oder Liebesfilm, ein Drama oder sogar einen Kriegsfilm?
  • Inwiefern beeinflussen Sie in Ihrem Denken, Fühlen und Handeln die täglichen Schlagzeilen, Massenmeinungen, Zukunftsängste und eventuelle Sorgen?

Erinnern Sie sich daher bitte immer wieder an diese wichtigen sechs Lebensregeln. Wenn Sie lernen, sich Schritt für Schritt mehr an diese Regeln zu halten, können Sie erfolgreicher und glücklicher werden. Das stärkt Ihre Selbststeuerungskompetenz für sich sowie in Beziehung zu Ihren Mitmenschen.

Bildnachweis: konradbak / stock.adobe.com

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