Lebensberatung

Der Partner leidet unter Depressionen – Was tun?

Der Partner leidet unter Depressionen – Was tun?
geschrieben von Manuela Aberger

Depressionen sind heutzutage längst keine Seltenheit mehr. Wenn in einer Beziehung einer der Partner unter Depressionen leidet, so kann das schnell negative Auswirkungen auf den gesunden Partner mit sich bringen. Sie möchten Ihrem Partner mit Depressionen unbedingt helfen, wissen aber nicht genau, wie Sie das anstellen sollen? Es gibt einige Tipps, mit denen Sie die Depressionen besser überstehen.

Der richtige Umgang mit einem Partner mit Depressionen

Zunächst sollten Sie sich Ihrer Situation bewusst werden: Sie möchten einerseits Ihrem Partner helfen, andererseits aber fühlen Sie sich aber auch hilflos. Der goldene Mittelweg ist hier genau der richtige, um Ihrem Partner mit Depressionen dennoch helfen zu können. Die Unterstützung eines an Depressionen erkrankten Menschen erfordert viel Kraft und Geduld. Auch müssen Sie immer wieder mit Rückschlägen rechnen.

Wichtig ist vor allem: Tun Sie sich selbst zwischendurch immer wieder einmal etwas Gutes, um Ihre Batterien wieder aufzuladen. Gehen Sie unter fröhliche Menschen oder lassen Sie sich eine wohltuende Massage geben, oder treiben Sie Sport. Das baut Frustrationen ab und stellt das Glückshormon Endorphin fast wie automatisch her. Sie werden schon bald erkennen, dass Sie sich plötzlich selbst viel ausgeglichener und fitter für den anstrengenden Alltag mit dem Partner mit dem depressiven Partner fühlen.

Hilfe für den Partner mit Depressionen will gut dosiert sein

Dinge, die der Partner derzeit aufgrund seiner Depressionen selbst nicht erledigen kann, müssen Sie nicht zu 100 Prozent ganz alleine bewältigen. Schließlich müssen Sie sich auch noch um Ihre eigenen Angelegenheiten kümmern und  fit für Ihren Job bleiben. Wenn Sie Kinder zu versorgen haben, dann können Sie ruhig einmal Freunde oder Ihre Familie darum bitten, von Zeit zu Zeit auf den Nachwuchs aufzupassen. Auch Aufgaben wie das Einkaufen, das Erledigen von Bankgeschäften oder das Waschen der Wäsche können Sie getrost einmal delegierend abgeben.

Wer einen Partner mit Depressionen hat, hat es nicht einfach. Aber denken Sie stets daran: Ihr Partner hat sich nicht freiwillig dazu entschlossen, an Depressionen zu erkranken. Stehen Sie ihm zur Seite und machen Sie das Beste aus der Situation.

Bildnachweis: jandruk / stock.adobe.com

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Manuela Aberger