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Online-Kredit: 5 Dinge, die Sie beachten sollten

Der Online-Kredit ist eine bequeme und komfortable Lösung, um an eine Kreditsumme zu gelangen. Trotz aller Unkompliziertheit ist es aber wichtig, dass man genau überlegt, wann, wie, bei wem und in welcher Höhe man den Kredit beantragt.

Beachten Sie die folgenden 5 Tipps, wenn Sie über einen Online-Kredit nachdenken.

Nur seriöse Anbieter für den Online-Kredit wählen

Wichtig, damit man nicht gleich nach den ersten Informationseinholungen schon mit Drohungen von Bearbeitungsgebühren etc. belastet wird ist, dass man einen seriösen Kreditanbieter wählt. Seriöse Partner für den Online-Kredit erkennt man häufig an einem Prüfsiegel, das sie auf der Internetseite führen und das im Idealfall von einer neutralen Organisation wie beispielsweise er Stiftung Warentest vergeben wurde. Dabei sollte man auch vor der Unterzeichnung des Kreditvertrages die AGB genau studieren, denn sie weisen auch darauf hin, ob ein Anbieter seriös agiert.

Den eigenen Kreditbedarf genau ermitteln

Bevor man sich Geld vom Online-Anbieter leiht, sollte man sich genaue Gedanken machen, wie hoch der Online-Kredit ausfallen sollte. Gerade bei Online-Angeboten, die man selbst bearbeitet, neigen viele Verbraucher dazu, sehr großzügig mit der Kreditsumme umzugehen und mehr Geld zu beantragen als sie brauchen und als sie auch im Gespräch mit dem Bankberater beantragen würden. Die monatlichen Raten müssen ohne Probleme zu schultern sein.

Einen gründlichen Kostenvergleich vor Kreditaufnahme durchführen

Wichtig ist, sich bereits vor der Aufnahme vom Online-Kredit genau zu informieren, welche Gesamtkosten aus der Kreditaufnahme resultieren. So kann berechnet werden, ob die monatlichen Raten in das eigene Budget passen und welche Kosten wirklich auf einen zukommen. Wer hier nicht genau plant und mögliche noch entstehende Kosten vergisst, kann später das Problem bekommen, dass der aufgenommene Kredit das Budget sprengt und man mit der Ratenzahlung nicht mehr nachkommen kann.

Wichtig sind nämlich nicht nur die Zinsen für den Kredit, sondern auch Nebenkosten, die mit der Kreditaufnahme anfallen und die letztlich die Ratenhöhe bestimmen. Ohne Bankberater ist man hier auf sich selbst gestellt und zudem kann man mit wenig Erfahrung mit Online-Krediten schnell mit dem großen Angebot am Markt überfordert sein. Ein Kreditrechner kann hier eine Hilfe sein, denn er berechnet aus dem Zinssatz und der Kreditsumme sowie verschiedenen zusätzlich anfallenden Kosten die monatliche Ratensumme, die es zurückzuzahlen gilt.

Bedenken sollte man dabei auch, ob eine Kreditablösung vor Ende der Laufzeit mit Kosten belegt ist, denn auch hieraus kann sich ein großer Kostenfaktor ergeben. Hat man Aussichten, den Kredit vorzeitig abzulösen, kann ein Anbieter, der keine Vorfälligkeitsentschädigung verlangt, der richtige Partner sein. Hohe Kosten entstehen zudem aus der Restkreditversicherung. Verpflichtet der Anbieter den Kunden zum Abschluss dieser und lässt ihm nicht die Möglichkeit, zum Abschluss einen anderen Vertragspartner zu wählen, sollte man aus Kostengründen nicht mit dem Anbieter zusammenarbeiten.

Vorsicht – Zinssätze sind bonitätsabhängig!

Bei Kreditangeboten für den Online-Kredit wird häufig mit sehr attraktiven Zinssätzen geworben, um den Kunden anzulocken. Dabei wird der geringste nominale Zinssatz angegeben, um dem potentiellen Kunden das Gefühl zu geben, einen besonders günstigen Kredit beantragen zu können. Fakt ist aber, dass zum einen erst der effektive Jahreszins genaue Angaben über die Gesamtkosten des Kredites gibt und dass zudem der von Banken zu Werbezwecken genannte Zinssatz eben bonitätsabhängig ist.

Nur mit einer Top-Bonität kann man dementsprechend auch diesen attraktiven Zinssatz erzielen. Gibt es nur wenige Abweichungen von der optimalen Bonität, dann schlägt sich dies direkt in erhöhten Zinssätzen nieder, die die Bank vor Ausfällen schützen sollen. Also heißt es, genau hinzuschauen, wenn mit attraktiven Zinssätzen für Online-Kredite geworben wird!

Absolut korrekt beim Ausfüllen des Kreditantrages sein!

Wer den Online-Kredit beantragt, muss nicht mit dem Bankberater sprechen, was viele Verbraucher als sehr angenehm empfinden. Nachteilig ist allerdings, dass auch keine Hilfe durch den Berater beim Ausfüllen der Unterlagen zur Seite steht. Wer hier Angaben vergisst oder versehentlich falsch einträgt, muss damit rechnen, dass sich die Kreditvergabe dann wesentlich verzögert. Gerade Online-Anbieter werben ja immer wieder mit günstigen und auch schnellen Krediten. Das ist aber nur möglich, wenn der Antragsteller beim Ausfüllen des Online-Formulars höchste Präzision walten lässt.

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.