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Patientenzeitschrift – So gelingt sie

Patientenzeitschrift – So gelingt sie
geschrieben von Nicole Ziese

Patientenzeitschriften – das sind echte redaktionelle Zeitschriften zu Gesundheitsthemen, herausgegeben von Krankenhäusern und Co. Sie enthalten Informationen statt Werbung – und werden deshalb von den Lesern als besonders positiv bewertet. Aber: Können auch andere Anbieter im Gesundheitswesen, jenseits von großen Krankenhäusern, sich eine Patientenzeitschrift leisten? Ja. Lesen Sie hier wie!

Vorab ein paar allgemeine Informationen: Patientenzeitschriften sind im Prinzip nichts anderes als Kundenzeitschriften. In anderen Wirtschaftszweigen gibt es diese schon lange – und sie sind ein sehr gutes Mittel zu Kundenbindung. Vorausgesetzt, sie sind professionell gemacht. Jetzt bitte nicht aufhören zu lesen: Professionell gemacht bedeutet nicht, dass Sie sich dieses Kundenbindungsinstrument nicht leisten können. 

Mehr Herausgeber – mehr Inhalte – weniger Kosten

Nehmen wir an, Sie vertreten kein Krankenhaus, sondern einen kleineren Anbieter im Gesundheitswesen. Für einen allein ist eine Patientenzeitschrift tatsächlich nur in ganz großen Ausnahmefällen zu realisieren. Ansonsten gilt: Schaffen Sie sich ein Netzwerk. Setzen Sie sich mit anderen Praxen und Anbietern aus dem Gesundheitswesen aus Ihrem Umfeld in Verbindung und gehen Sie das Projekt gemeinsam an.

Die Vorteile:

  • Die finanzielle Belastung wird auf viele Schultern verteilt.
  • Es kommen viele spannende Inhalte zusammen.
  • Sie erhalten ein umfangreiches Vertriebsnetz für die Patientenzeitschrift.

Die Umsetzung – die Kosten

Wenn Sie genug Interessenten zusammen haben, sollten Sie sich professionelle Unterstützung bei der redaktionellen und grafischen Gestaltung suchen. Fragen Sie nicht nur Werbeagenturen an. Oftmals sind Freiberufler genauso gut und deutlich günstiger. Zudem verfügen Freiberufler über sehr gute Netzwerke, um Leistungen, die sie selbst nicht erbringen können, zuzukaufen. 

Nun möchte ich Ihnen noch eine erste Idee bezüglich der Kosten geben. Natürlich ist es hier wie bei der Frage: Was kostet ein Auto? Sie sollten jedoch einen Freiberufler in Ihrer Region finden, der zu nachfolgend aufgeführten Kosten für Sie tätig wird:

  • Layouterstellung: Zunächst muss ein Layout der Patientenzeitschrift erstellt werden. Dieses wird dann bei allen Ausgaben (mindestens 2 pro Jahr) verwendet und "nur" noch adaptiert: ca. 1000,- Euro
  • Redaktion, Grafik, Fotos: 250,- Euro pro Seit ab einem Heftumfang von 12 Seiten
  • Druck: 12-Seiter (A4) – ab 300,- Euro (Auflage 1.000)

Über Ihren Experten

Nicole Ziese

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