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Menschen mit Behinderungen gehören selbstverständlich dazu

„Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ Dieser Satz wurde erst 1994 ins Grundgesetz aufgenommen. Er steht für die wachsende Aufmerksamkeit, die behinderten Menschen in unserem Umland zuteil wird.

Doch dem Grundrecht müssen Taten folgen, sonst heißt es bald wieder: "Behindert ist man nicht – behindert wird man." Zeigen Sie durch bewusste Wortwahl, dass Sie nicht zu den "Behinderten" gehören:

So sprechen Sie richtig über behinderte Menschen:

–   Der Begriff "Behinderte", von Nichtbehinderten verwendet, wird von vielen Betroffenen als abwertend empfunden. Besser, Sie sprechen von "behinderten Menschen" oder "Menschen mit Behinderung".

–   Begriffe wie "Zwerge" und "Mongoloide" deuten auf Behinderungen hin, sind aber vor allem herablassend. Die korrekten Bezeichnungen sind "Kleinwüchsige" und "Menschen mit Down-Syndrom". –   Niemand ist an den Rollstuhl "gefesselt". Rollstühle verhelfen zu mehr Bewegungsfreiheit.

–   Menschen mit Behinderungen mögen es nicht, wenn sie mit Angehörigen anderer Minderheiten "über einen Kamm geschoren werden". Negatives Beispiel: Im Tagungsprogramm einer Partei war zu lesen: "Behinderte, MigrantInnen, Schwule und Lesben…"

–   Behinderte Menschen sind keine "Sorgenkinder", sondern sind und betrachten sich selbst als normal. Die größte deutsche Organisation, die Projekte für Menschen mit Behinderungen unterstützt, trägt dem Rechnung und nennt sich inzwischen "Aktion Mensch".

–   Menschen mit Behinderungen sind nicht krank, beispielsweise weil sie im Rollstuhl sitzen! Sondern genauso krank oder gesund wie Nicht-Behinderte.

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing.