Korrespondenz

Wie Sie bei einem Todesfall stilvoll formulieren: religiöse Gedanken

Wie Sie bei einem Todesfall stilvoll formulieren: religiöse Gedanken
geschrieben von Dr. Britta Kanacher

Religiöse Gedanken geben vielen gläubigen Menschen Halt in ihrer Trauer und bieten deshalb eine gute Möglichkeit, im Beileidsschreiben eine persönliche Beziehung zu den Trauernden und ihrem Schmerz herzustellen. Hier finden Sie Tipps, wie Sie bei einem Todesfall stilvoll formulieren.

Alles hat seine Zeit und alles Vorhaben
unter dem Himmel hat seine Stunde:
Geboren werden hat seine Zeit,
Sterben hat seine Zeit,
einpflanzen hat seine Zeit,
ausreißen, was gepflanzt ist,
hat seine Zeit,
lachen hat seine Zeit. (Predigt 3)

Du kamst, Du gingst mit leiser Spur,
Ein flücht’ger Gast im Erdenland;
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
Aus Gottes Hand in Gottes Hand. (Ludwig Uhland)

Er hat seinen Engeln befohlen,
dass sie dich behüten auf all deinen Wegen. (Psalm 91,11.12)

Auferstehung ist unser Glaube,
Wiedersehen unsere Hoffnung,
Gedenken unsere Liebe.

Auch wenn alles einmal aufhört
– Glaube, Hoffnung und Liebe nicht.
Diese drei werden immer bleiben;
doch am höchsten steht die Liebe. (1. Korinther 13,13)

Niemand ist Herr seines Weges
und kein Mensch hat die Macht,
den Gang seiner Schritte zu bestimmen.

Der Weg war zu steinig,
der Berg war zu hoch,
die Kraft zu schwach
und der Atem zu kurz,
da nahmen dich die Engel in die Arme
und sprachen: „Komm Heim!“.

Als Gott sah,
dass dir die Wege zu lang,
die Hügel zu steil,
das Atmen zu schwer wurde,
legte er seinen Arm um dich und sprach:
„Der Friede sei dein.“

Das Sichtbare vergeht, doch das Unsichtbare bleibt ewig.

Ich bin nicht von euch gegangen,
sondern nur voraus gegangen.

Ihr seid jetzt traurig,
aber ich werde euch wieder sehen.
Dann wird euer Herz sich freuen,
und eure Freude wird euch niemand nehmen. (Johannes 16,22)

Unser Herz will dich halten.
Unsere Liebe dich umfangen.
Unser Verstand muss dich ziehen lassen.
Denn Deine Kraft war zu Ende
und Deine Erlösung Gnade.

Haltet mich nicht auf, denn der Herr hat Gnade zu meiner Reise gegeben. Lasset mich, dass ich zu meinem Herrn ziehe. (1. Mose 24, 56)

Der Herr ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht. (Psalm 118,6)

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Dr. Britta Kanacher

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