Korrespondenz

Wie Sie bei einem Todesfall stilvoll formulieren: mit Zitaten

Wie Sie bei einem Todesfall stilvoll formulieren: mit Zitaten
geschrieben von Dr. Britta Kanacher

Bei einem Todesfall ist es nicht leicht, stilvoll zu formulieren. Ein Zitat kann bei einem Beileidsschreiben den Einstieg erleichtern. Zitate können Gedanken liefern, auf die später eingegangen werden kann.

Zitate für den Todesfall
Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus,
flog durch die dunklen Lande,
als flöge sie nach Haus. (Joseph von Eichendorf)

Der Mensch ist erst wirklich tot,
wenn niemand mehr an ihn denkt. (Bertolt Brecht)

Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume.
Ich leb’ in Euch und geh’ durch Eure Träume. (Michelangelo)

Was die Raupe Ende der Welt nennt,
nennt der Rest der Welt Schmetterling (Laotze)

Einschlafen dürfen, wenn man müde ist,
und eine Last fallen lassen können, die man lange getragen hat,
das ist eine köstliche, eine wunderbare Sache. (Hermann Hesse)

Das Geheimnis der Liebe ist größer als das Geheimnis des Todes. (Oscar Wilde)

Es bedeutet nicht so viel,
wie man geboren wird,
es hat aber unendlich viel zu bedeuten,
wie man stirbt. (Søren Kierkegaard)

Ohne den Tod wären alle Kreaturen für immer an eine unvollkommene Form des Lebens gebunden. (Sri Aurobindo)

Tut mir auf die schöne Pforte,
führt in Gottes Haus mich ein.
Ach wie wird an diesem Orte
meine Seele fröhlich sein.
Hier ist Gottes Angesicht,
hier ist lauter Trost und Licht. (B. Schmolck)

Die Dahingegangenen bleiben mit dem Wesentlichen,
womit sie auf uns gewirkt haben,
mit uns lebendig, solange wir selber leben. (Hermann Hesse)

Das einzig Wichtige im Leben
sind Spuren von Liebe, die wir hinterlassen,
wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen. (Albert Schweitzer)

Eines Morgens wachst du nicht mehr auf,
die Vögel singen wie sie gestern sangen.
Nichts ändert diesen Tagesablauf,
nur du bist fortgegangen.
Du bist nun Frei und unsere Tränen wünschen dir Glück. (J. W. v. Goethe)

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot,
der ist nur fern;
tot ist nur,
wer vergessen wird. (Immanuel Kant)

Alles Wachsen ist ein Sterben,
jedes Werden ein Vergehen.
Alles Lassen ein Erleben,
jeder Tod ein Auferstehen. (Rabindranath von Tagore)

Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. (R. M. Rilke)

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe,
die wir hinterlassen, wenn wir weggehen. (Albert Schweitzer)

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Dr. Britta Kanacher

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