Korrespondenz

Wie Sie bei einem Todesfall stilvoll formulieren: mit Lebensweisheiten

Wie Sie bei einem Todesfall stilvoll formulieren: mit Lebensweisheiten
geschrieben von Dr. Britta Kanacher

Wie Sie bei einem Todesfall stilvoll formulieren: Mit Lebensweisheiten kann ein Beileidsschreiben zu einem emotionalen Highlight werden, welches aus der Vielzahl der Beileidsbekundungen heraussticht und in der Erinnerung der Trauernden erhalten bleibt.

Ganz still und leise, ohne ein Wort,
gingst du einfach von uns fort.
Du hast ein gutes Herz besessen,
nun ruht es still, doch unvergessen.
Es ist so schwer, es zu verstehen,
dass wir dich niemals wiedersehen.

Wir wollen nicht trauern,
dass wir dich verloren haben,
sondern dankbar sein,
dass wir dich gehabt haben.

Alles verändert sich mit dem,
der neben einem ist oder eben fehlt.

Auf eine Reise ohne Wiederkehr bist du gegangen. Doch gegangen bist du nicht.
Du bist jeden Tag bei uns, in unseren Gesprächen und Gedanken.

Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

Du bist nicht mehr da, wo du warst,
aber du bist überall, wo wir sind.
Der Mensch wird nicht sterben,
solange ein anderer sein Bild im Herzen trägt.

Und immer sind da Spuren deines Lebens,
Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle,
die uns an dich erinnern,
und uns glauben lassen, dass du bei uns bist.

Der Kampf des Lebens ist zu Ende,
vorbei ist aller Erdenschmerz,
es ruhen still die fleißigen Hände,
still steht ein edles, gutes Herz.

Denkt an mich und seid nicht traurig
sondern erzählt von mir und traut euch ruhig zu lachen.
Denn, wenn ihr mich nicht vergesst,
werde ich immer zwischen euch sein.

Wir gingen zusammen im Sonnenschein.
Wir gingen in Sturm und Regen,
doch niemals ging einer von uns
allein auf unseren Lebenswegen.

Seid nicht traurig, wenn ihr an mich denkt!
Erzählt von mir und lasst mir einen Platz
zwischen Euch, so, wie ich ihn im Leben hatte.

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
der ist nicht Tod, der ist nur fern.
Tod ist nur, wer vergessen wird.

Denk dir ein Bild –
weites Meer,
ein Segelschiff setzt seine weißen Segel
und gleitet hinaus in die See.
Du siehst, wie es kleiner und kleiner wird.
Wo Wasser und Himmel sich treffen,
verschwindet es.
Da sagt jemand: „Nun ist es gegangen!“
Ein anderer sagt: „Es kommt!“

Eine Stimme, die vertraut war, schweigt.
Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr.
Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen,
die niemand nehmen kann.

Schmerzlich ist der Abschied,
doch dich von deinem Leiden
erlöst zu wissen gibt und Trost.
Wir wussten bereits lange,
dass dieser Tag kommen würde,
aber damit zu leben,
müssen wir erst lernen.

Siehst deinen Garten nicht mehr grünen,
in dem du einst so froh geschafft,
siehst deine Blumen nicht mehr blühen,
weil dir die Krankheit nahm die Kraft.
Nun ruhe aus du gutes Herz,
der Herr wird lindern unseren Schmerz.

Über Ihren Experten

Dr. Britta Kanacher

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