Korrespondenz

Eingescannte Unterschrift – erlaubt oder nicht?

Eingescannte Unterschrift - erlaubt oder nicht?
geschrieben von Burkhard Strack

Eine eingescannte Unterschrift könnte so praktisch sein – sie wird unter den Brief gesetzt, wenn der Chef nicht da ist. Bei manchen Briefen können Sie das durchaus machen, bei anderen ist es nicht zu empfehlen, und bei wieder anderen Schreiben schlichtweg nicht erlaubt. Hier lesen Sie mehr.

Eingescannte Unterschrift: Nicht immer erlaubt

Für bestimmte Dokumente ist die Originalunterschrift gesetzlich vorgeschrieben, beispielsweise arbeitsrechtlichen Kündigungen, Auflösungsverträgen, Arbeitszeugnissen oder Bürgschaftserklärungen. Bei Kauf- und Lieferverträgen, Angeboten und Bestellungen ist die Originalunterschrift nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber dennoch empfehlenswert. Zumindest dann, wenn es um eine Vertragsbindung über einen längeren Zeitraum oder Bestellungen mit hohem Geldwert geht. So sind Sie auf der sicheren Seite, wenn es zu einem Rechtsstreit kommen sollte.

Eine eingescannte Unterschrift können Sie bei Massensendungen verwenden

Bei Massensendungen, etwa einer Werbung, können Sie auch eine eingescannte Unterschrift verwenden. In der normalen Geschäftskorrespondenz sollten Sie es nicht tun, da der Empfänger leicht erkennen kann, dass die Unterschrift ausgedruckt ist.

Keine eingescannte Unterschrift bei E-Mails

Bei E-Mails aller Art (auch bei Bewerbungen) sollten Sie keine eingescannte Unterschrift verwenden. Der Scan braucht unnötig Speicherplatz und bei einer E-Mail erwartet ohnehin niemand eine eigenhändige Unterschrift. Der getippte Name ist ausreichend.

Eingescannte Unterschrift: Tipp

Wenn Sie bei Briefen einen Unterschriftenscan verwenden, achten Sie darauf, dass die ausgedruckte Unterschrift hochwertig erscheint. Scannen Sie sie daher immer mit hoher Auflösung ein. Drucken Sie die Unterschrift in blauer Farbe aus, achten Sie darauf, dass es ein Tintenblau ist. Wenn nicht, nehmen Sie lieber schwarz.

Bildnachweis: anyaberkut / stock.adobe.com

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.