Gesprächsführung

So lehnen Sie im Beruf stilvoll das „Du“ ab

So lehnen Sie im Beruf stilvoll das "Du" ab
geschrieben von Achim Behn

Das „Du“ greift umfassend um sich. Auch im beruflichen Alltag. Lange Zeit hielt es sich meist ausschließlich in der Medien- und Werbe-Welt. Das dauernde „Du“ missfällt Ihnen und Sie möchten bei manchen Menschen lieber beim förmlichen „Sie“ bleiben? Kein Problem! Lesen Sie hier, wie Sie das Duz-Angebot im beruflichen Alltag stilvoll ablehnen und Ihre Kollegen dabei nicht enttäuschen.

Natürlich ist es von der Branche abhängig. Wer sich als Mitarbeiter bei beispielweise „Ikea“ bewirbt, der sollte mit der Duz-Kultur kein Problem haben. Aber auch wenn das Duzen mehr und mehr zunimmt: Sie müssen nicht jedes Angebot annehmen.

Kein „Du“ im Kollegenkreis? So vermitteln Sie es stilvoll!

Immer wieder gibt es Menschen, denen man nicht zu nahe kommen möchte. Und niemand kann Sie zwingen, ein „Du“ von diesen Kollegen anzunehmen. Das „Du“ im Kollegenkreise vermeiden Sie beispielsweise wie folgt:

  • Nehmen Sie eine aufrechte und gefasste Körperhaltung ein.
  • Sprechen Sie langsam und mit sicherer Stimme: „Danke für das freundliche Angebot. Ich weiß das wirklich zu schätzen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich das „Sie“ auch in Zukunft verwenden möchte.“
  • Signalisieren Sie Entschlossenheit, betonen Sie – wenn der Kollege nachfragt – dass es sich von Ihrer Seite aus nicht um ein Verhandlungsangebot handelt, sondern um Ihre Entscheidung.

Kein „Du“: So bleiben Sie als Vorgesetzter stilvoll beim „Sie“

Kennen Sie die Situation? Ein Mitarbeiter, der in der Hierarchie unter Ihnen steht – kommt auf Sie zu und bietet Ihnen das „Du“ an. Das lehnen Sie ab? Dann gehen Sie beispielsweise wie folgt vor:

  • Bleiben Sie gefasst, strahlen Sie Ruhe und Professionalität aus
  • Sollte das „Du“-Angebot in einer Gruppe gefallen sein, nehmen Sie den Mitarbeiter zur Seite zum Vier-Augen-Gespräch.
  • Sagen Sie ihm im freundschaftlichen Ton: „Die Entscheidung würde ich Sie bitten mir zu überlassen. Ich ziehe es vor, wenn wir beim „Sie“ bleiben.“

Bildnachweis: Reicher / stock.adobe.com

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Achim Behn