Kommunikation

Gesprächsführung: Was Sie von einer Reise lernen können

Gesprächsführung: Was Sie von einer Reise lernen können
geschrieben von Monika Heilmann

Ich möchte Sie ein Stück weit auf eine Reise mitnehmen und Ihnen aufzeigen, was Sie von einer Reise für Ihre Gesprächsführung lernen können. Wie bei jeder Reise beginnen Sie auch hier mit der Vorbereitung; nur in diesem Fall mit der Vorbereitung auf ein Gespräch.

Für eine erfolgreiche Gesprächsführung den ‚Koffer packen‘

Für eine Reise packen Sie Ihren Koffer beispielsweise mit der entsprechenden Kleidung und genauso sollten Sie Ihr Gespräch mit dem Packen Ihres ‚Gesprächskoffers‘ vorbereiten. Ohne gepackten Koffer, ohne Reiseroute und ohne Reiseziel werden Sie vermutlich nicht besonders glücklich und zufrieden am Ende der Reise wieder nach Hause kommen.

Und ohne ein Ziel, ohne Sammeln von Argumenten und ohne sich auf den Gesprächspartner einzustellen, brauchen Sie sich nicht wundern, wenn Sie ein Gespräch nicht erfolgreich führen.

In Ihrem Berufsalltag oder in Ihrem Privatleben sind Sie permanent an Gesprächen beteiligt und eingebunden. Täglich müssen Sie mit Ihren Gesprächspartnern gemeinsam gute Gesprächsergebnisse, ‚Win-win‘-Ergebnisse, erzielen, um weiter zusammenarbeiten oder zusammenleben zu können. Deshalb ist es wichtig für Sie, sich über Ihre Gesprächssituationen mindestens genauso viele Gedanken zu machen, wie wenn Sie eine Reise antreten.

Mit wem oder aus welchem Anlass führen Sie Gespräche?

Mit wem oder wo führen Sie Gespräche? Im privaten Bereich mit der Partnerin oder dem Partner, mit Ihren Kindern, mit Familienangehörigen, mit Freunden, im Verein, in einer ehrenamtlichen Tätigkeit, beim Einkaufen, mit dem Arzt oder einer Behörde? Im Beruf mit anderen Teammitgliedern, den Vorgesetzten, den Kunden oder Geschäftspartnern?

Eine Reise anzutreten mit einem Menschen, den man vorher schon kennt, mit dessen Vorlieben man vertraut ist, dessen Reiseziel und Wünsche mit den eigenen übereinstimmen, verspricht den größeren Zufriedenheitserfolg.

Eine Reise mit Ihnen unbekannten Menschen anzutreten, ist schon eine größere Herausforderung. Sicher müssen Sie auch immer wieder mit Ihnen unbekannten Personen Gespräche führen. Deshalb ist es wichtig für eine erfolgreiche Gesprächsführung, dass Sie sich genauso auf einen Gesprächspartner, wie auf einen Reisepartner, einstellen.

Gesprächsführung: Die Route festlegen

Wenn Sie eine Reise oder einen Urlaub planen, freuen Sie sich darauf. Sie legen die Route, Ihren Zielort und Ihre Abfahrtszeiten fest. Oder Sie nehmen professionelle Hilfe in Anspruch und übertragen diese Aufgaben einem Reisebüro. Sie packen Ihren Koffer; oftmals haben Sie sich bereits eine Checkliste vorbereitet, was Sie alles einpacken müssen.

Bereiten Sie sich genauso gut auf Ihr Gespräch vor, setzen Sie sich ein Ziel, überlegen Sie die Inhalte, wie bei einer Reiseroute und bereiten Sie Ihre Argumente präzise und vor allem schriftlich vor. Oder nehmen Sie die professionelle Hilfe eines Coachs in Anspruch. Diese Investition wird sich für Sie auf alle Fälle auszahlen.

Möchte Ihr Reisepartner die Reise eher ruhiger angehen, sich mehr erholen als Sie? Sind Sie eher für einen sportlichen oder eher kulturellen Urlaub? Was ist das Ziel – Städtereise oder Dschungel? Je nachdem müssen andere Argumente, andere Kleidungsstücke oder eine andere Ausrüstung in Ihr Gepäck.

Damit Ihr Gespräch auch ein Ergebnis hat

Ein Ziel gibt dem Gespräch Richtung, genauso wie Ihnen ein Ziel bei einer Reise die Route vorgibt, was Sie vorbereiten müssen und was Sie am Zielort an Ausstattung benötigen. Sie erkennen an der Art und an der Lage des Ziels, was Sie in Ihren Koffer einpacken müssen. Liegt das Ziel in den Bergen, brauchen Sie eine andere Kleidung, anderes Schuhwerk, einen anderen Kofferinhalt, als wenn Sie an das Mittelmeer fahren würden.

Was packen Sie in Ihren Gesprächskoffer an Argumenten ein, welche Ihr Ziel unterstützen? Was packen Sie an Argumenten und an Angeboten ein, die Sie dem anderen geben können? 

Wenn Sie sich schriftlich auf das Gespräch vorbereitet haben, wenn Ihre Reiseroute steht, heißt das, dass Sie Ihr Ziel kennen; Sie wissen, wohin die Reise, das Gespräch, geht. Sie haben Ihre Argumente in Ihren ‚Gesprächskoffer‘ gepackt – nun können Sie das Gespräch angehen. Wenn Sie Ihre Reise, Ihr Gespräch, antreten, nehmen Sie Papier und Schreibzeug mit für Ihre Notizen – gehen Sie nie ohne in ein Gespräch!

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