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Was muss man bei einem englischen Anschreiben beachten?

Was muss man bei einem englischen Anschreiben beachten?
geschrieben von Burkhard Strack

Andere Länder, andere Sitten – das gilt auch für den Schriftverkehr. Das im englischen Sprachgebrauch als “covering letter” bezeichnete Anschreiben unterliegt einigen Anforderungen, damit man einen guten Gesamteindruck hinterlässt.

Der erste Eindruck wird schon durch die gewählte Schriftart vermittelt. Deshalb sollte man als Schriftarten auf Verdana oder Arial oder aber Times New Roman zurückgreifen. Dann geht es nach der Wahl der richtigen Schrift schon weiter zur korrekten Gestaltung vom Anschreiben. Die eigenen Kontaktdaten werden vom Empfänger an erster Stelle des Anschreibens erwartet. Am besten setzt man die eigenen Kontaktdaten im Anschreiben deshalb rechts oben in die Ecke des Briefes.

Besondere Aufmerksamkeit sollte man dann dem Datum widmen. Anders als in der in Deutschland gängigen Schreibweise mit Tag, Montag und Jahr – jeweils durch einen Punkt getrennt – gilt im amerikanischen Sprachgebrauch die Reihenfolge Monat, Tag, Jahr. Soll das englische Anschreiben aber direkt in den Raum Großbritannien versandt werden, kann die Formatierung des Datums wie in Deutschland üblich vorgenommen werden.

Die Empfängeradresse wird im englischen Anschreiben linksbündig geschrieben. Wichtig ist hierbei, dass beachtet wird, den vollständigen Namen des Empfängers auszuschreiben und nicht – wie in Deutschland häufig üblich – Abkürzungen für den Vornamen zu verwenden. Nicht zu vergessen sind natürlich auch hier sämtliche Titel des Empfängers! Anders als in Deutschland häufig üblich, nämlich die Anrede im Brief an die sehr geehrten Damen und Herren zu formulieren, erwarten englischsprachige Briefempfänger eine korrekte Anrede im Brief.

Deshalb macht es Sinn, sich vor dem Verfassen des Anschreibens genau über den Namen und die Schreibweise dieses Namens zu erkundigen. Die Betreffzeile wird im englischsprachigen covering letter ebenso platziert wie im deutschen Sprachgebrauch, nämlich direkt nach der Anrede ohne Einrückung und gegebenenfalls in Fettschrift.

Wie auch im deutschen Sprachgebrauch, wird dann im ersten Absatz die Motivation des Anschreibens formuliert. Warum schreibe ich, warum sollte mein Brief Beachtung finden und welchen Vorteil könnte eine Kontaktaufnahme des Empfängers für diesen haben? Im folgenden Absatz beinhaltet der covering letter dann die Formulierung der eigenen Qualifikationen, die zum Ausfüllen der ausgeschriebenen Tätigkeit befähigen. Hierfür erwarten die Empfänger starke und aktive Verben, sogenannte action words.

Ein kurzer Dank zum Abschluss sowie die Grußformel “Yours sincerley” runden das Anschreiben perfekt ab.

Bildnachweis: Maridav / Adobe Stock

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.