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5 Tipps, um gekonnt auf Fangfragen im Bewerbungsgespräch zu reagieren

5 Tipps, um gekonnt auf Fangfragen im Bewerbungsgespräch zu reagieren
geschrieben von Burkhard Strack

Sie sind der Albtraum jedes Jobsuchenden und gleichzeitig die letzte Hürde zum Traumjob – Fangfragen im Bewerbungsgespräch. Als Bewerber sehen wir uns aufs dünne Eis geführt und wissen nicht recht, welches Verhalten dort von uns erwartet wird. Einige Überlegungen im Vorfeld können dabei helfen dieses Hindernis souverän zu meistern.

1. Lücken im Lebenslauf sind keine Schande

Manche Fangfragen im Bewerbungsgespräch sind wie vorprogrammiert. Es sind die Lücken im Lebenslauf, Studien- oder Jobwechsel. Wer hat schon einen absolut geradlinigen Lebenslauf? Oft möchte der Personalchef herausfinden was sie motiviert und was Sie sich von der angestrebten Stelle erwarten. Eine sachliche Erklärung für ihre Beweggründe ist hier die beste Antwort.

2. Bleiben Sie positiv in Ihren Formulierungen

Lassen Sie sich nicht provozieren. Falls ihr Gegenüber einen wunden Punkt angesprochen hat, sollten Sie sich dies nicht anmerken lassen. Lassen Sie sich von Fangfragen im Bewerbungsgespräch nicht dazu hinreißen, ihre Vergangenheit wortreich zu rechtfertigen. Streichen Sie das Positive einer gewissen Phase Ihres Lebens hervor und konzentrieren Sie sich auf Perspektiven und Ziele anstatt auf Vergangenes.

3. Lassen Sie sich niemals zu Kritik an Ihrem früheren Arbeitgeber verführen

Oft wird gefragt, warum Sie ihren Job wechseln wollen oder sogar was Ihnen an Ihrem vorigen Chef oder Job nicht gepasst hat. Die Versuchung ist groß hier Ihren Frust abzulassen, und Sie sollten der Versuchung widerstehen. Der zukünftige Arbeitgeber will meist wissen, wie loyal Sie sein können. Wer einmal schlecht über andere redet, wird dies wieder tun. Kein Arbeitgeber ist an übler Nachrede von Mitarbeitern und ehemaligen Mitarbeitern interessiert.

4. Versuchen Sie zu verstehen, warum eine bestimmte Fangfrage im Bewerbungsgespräch gestellt wird

Personalchefs wissen meist genau, was sie tun, wenn sie Ihnen Fangfragen im Bewerbungsgespräch stellen. Wenn Sie eine Vorstellung davon haben, welche eigentliche Frage sich dahinter verbirgt, haben Sie schon halb gewonnen. Den Personaler interessiert meist, was Sie motiviert und was Sie sich von Ihrem zukünftigen Job erwarten. Manchmal wird ihre Frustrationstoleranz oder Stressresistenz getestet. Sehr oft möchte man herausfinden, wie flexibel Sie sein können, und ob Sie bereit sind, sich ihrer Firma gegenüber loyal zu verhalten.

5. Versuchen Sie bei unangenehmen Fragen etwas Zeit zu gewinnen

Fragen Sie ruhig noch einmal nach, um sicherzugehen, dass Sie die Frage richtig verstanden haben, so gehen Sie Missverständnissen aus dem Weg und gewinnen etwas Zeit. Trinken Sie einen Schluck Wasser und formulieren sie Ihre Antwort langsam und deutlich, so vermeiden Sie es, sich in einen Wirbel hineinzureden.

Bildnachweis: Antonioguillem / stock.adobe.com

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.