Bewerbungen

3 Anzeichen, an denen Sie unseriöse Arbeitgeber erkennen können

Arbeitsuchende oder arbeitslose Menschen werden nach Meldung bei der Arbeitsagentur oft zunächst anonymisiert in den Bewerberpool aufgenommen, damit interessierte Arbeitgeber Kontakt zum Kandidaten aufnehmen können. Warum trotz der Freude über die Möglichkeit eines neuen Beschäftigungsverhältnisses oft Vorsicht geboten ist, lesen Sie im folgenden Artikel.

Gerade im Falle (drohender) Arbeitslosigkeit ist die Freude des Bewerbers verständlich, wenn ein Arbeitgeber unter der Vielzahl von Arbeit suchenden bzw. arbeitslosen Kandidaten einen bestimmten Kandidaten ausgewählt hat. Leider erweisen sich solche Kontaktaufnahmen auch über das Portal der Agentur für Arbeit oft als Sackgasse für den Bewerber.

Vorsicht, wenn ein Arbeitgeber über dieses Portal Kontakt zu Ihnen aufnimmt!

Auch wenn die Freude über die Aussicht auf einen neuen Job verständlich ist, ist ein gesundes Misstrauen angebracht. Gerade im Portal der Agentur für Arbeit sind viele tausend Bewerber aus dem gesamten Bundesgebiet mit unterschiedlichsten Qualifikationen und Erfahrungen vertreten, sodass es schon unfreiwillig merkwürdig anmuten kann, wenn ausgerechnet aus vielen tausend Profilen ein bestimmter Kandidat ausgewählt wird. Die meisten seriösen Arbeitgeber freuen sich über eine Kontaktaufnahme eines Arbeitsuchenden – sei es per Stellenanzeige oder per Initiativbewerbung.

Die Enttäuschung eines Bewerbers war leider schon oftmals groß, wenn sich im Nachhinein herausgestellt hat, dass es die angeblich suchende Firma gar nicht unter der angegebenen Adresse gibt oder wenn sich lediglich unseriöse Zeitarbeitsfirmen, die Sie gerne in Werkverträge vermitteln möchten, hinter der Kontaktaufnahme verbargen.

Viele Zeitarbeitsverhältnisse sind schon nicht gut bezahlt, aber gerade die Werkverträge unterbieten die vielfach schlechte Entlohnung bei Personaldienstleistern noch um einiges.

Woran Sie unseriöse Unternehmen, die Kontakt zu Ihnen aufnehmen, generell erkennen

  1. Die Firma ist gar nicht unter der angegebenen Adresse zu erreichen
  2. Statt Festnetznummern mit Durchwahl und E-Mail-Adressen werden nur wenige Mobilnummern genannt bzw. uneinheitliche E-Mail-Adressen bei unterschiedlichen Providern, z. B. xyz@gmx.de, abc@hotmail.de, jkl@gmail.com. Seriöse Anbieter haben eine einheitliche E-Mail-Adresse, also vorname.nachname@firma.de und auch nicht nur Mobilnummern angegeben.
  3. Wenn sich erst im Vorstellungsgespräch herausstellt, dass es sich um ein Zeitarbeitsunternehmen handelt, das Sie womöglich noch in Werkverträge vermitteln will. Ein halbwegs seriöses Unternehmen gibt sich von vornherein als Zeitarbeitsfirma zu erkennen.
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Alexandra Döll