Wellness

Zucker im Tee?

Braucht der Tee seinen Zucker? Warum süßen so viele Menschen ihren Tee? Und: Geht es auch anders, als mit Zucker im Tee?

Stöbern im Teeladen
Es macht riesigen Spaß, in einem Teeladen zu stöbern. Dort gibt es interessante Gerüche und Eindrücke für unsere Nase und die Geschmacksknospen. Tees haben unterschiedliche Wirkungen: Winterlichte Teesorten enthalten zum Beispiel Zimt, Kardamon, Pfeffer und Apfelstücke und wärmen uns von innen. Aber müssen diese Tees mit Zucker getrunken werden, um zu schmecken?

Zucker im Tee?
Der Zucker im Tee übermalt die eigentliche Geschmacksnote und das Aroma eines jeden Kräutertees. Zucker addiert zum ursprünglich kalorienlosen Getränk einiges hinzu und fördert Karies. Die Gründe, warum jemand seinen Tee süßt können viele sein:

  • Man hat es so gelernt und jetzt ist es Gewohnheit.
  • Der Tee wird zu stark aufgebrüht und ist daher bitter,
  • oder er ist zu schwach und hat keinen Geschmack.

Es lohnt sich in jedem Fall, seinen Tee ohne Zucker zu trinken, und das nicht nur, weil die Kalorien wegfallen. Nach und nach bilden sich auch neue Geschmacksempfindungen heraus.

Sind Süßstoffe eine Alternativen zum Zucker im Tee?
Eine weitverbreitete Alternative zum Zucker im Tee ist Süßstoff. Süßstoffe haben kaum bis keine Kalorien und verursachen auch kein Karies. Zum Süßstoff gibt es jedoch kontroverse Ansichten über die gesundheitlichen Auswirkungen. Aspartam ist z.B. ein synthetisch hergestellter Süßstoff und steht schon seit geraumer Zeit im Verdacht krebsfördernd zu sein. Es gibt viele Debatten darüber. Wenn Sie nicht mit Ihrer Gesundheit spielen möchten, gibt es noch andere Alternativen, um den Tee eine süßliche Note zu geben.

Alternativen zum Zucker im Tee

1.        Die Süßholzwurzel

Eine Alternative zum Zucker im Tee ist z.B. die Süßholzwurzel (auch als Lakritze bekannt)mit mehr als zwanzig verschiedenen Arten. Sie besitzt eine höhere Süßkraft als das Zuckerrohr. Süßholzwurzel wirkt dazu noch antibakteriell und entzündungshemmend und kann bei Erkrankungen der oberen Atemwege eingesetzt werden (wirkt schleimlösend).  

2.        Stevia

Getrocknete Steviablätter sind ein Naturprodukt, haben eine 300fach stärkere Süßkraft als herkömmlicher Zucker und sind auch für Diabetiker geeignet. Stevia wird in den USA und vielen europäischen Länder bereits vielfach zum Süßen eingesetzt. In Deutschland ist es noch nicht als Nahrungsmittel zugelassen (wird aber in Kosmetikprodukten wie Zahnpasta bereits verwendet), was sich aber bald ändern wird:

„Nach Erkenntnissen aus neuen Studien der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit(EFSA) vom 14. April 2010 wurde allerdings bewiesen, dass Stevia weder genotoxisch noch krebserregend ist und auch keine negativen Auswirkung auf die Fruchtbarkeit und Fortpflanzungsorgane des Menschen hat, was eine baldige Zulassung in der EU höchstwahrscheinlich macht“ (Wikipedia)

Wenn Sie es also süß mögen: Genießen Sie Ihre Tasse Tee mit gesunden Alternativen zum Zucker. 

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Nicole Quast