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Selbstbräuner richtig auftragen: So werden Sie braun statt gelb

Selbstbräuner richtig auftragen: So werden Sie braun statt gelb
geschrieben von Burkhard Strack

Der Sommer geht zu Ende und somit auch die Zeit der Sonnenbäder. Mit brauner Haut muss aber, nur weil die kühlere Jahreszeit beginnt, nicht Schluss sein. Schließlich können Sie mittlerweile in jedem Drogeriemarkt die Bräune aus der Tube kaufen. Wie Sie den Selbstbräuner aber richtig auftragen, damit die Haut nicht fleckig oder gelblich wird, erfahren Sie hier.

Wie funktioniert Selbstbräuner und trage ich ihn richtig auf?

Durch einen chemischen Prozess in der äußeren Hornhautschicht färbt sich die obere Hautschicht bräunlich. Das Zuckermolekül Dihydroxyaceton (DHA) reagiert dabei mit Eiweißbestandteilen auf der Haut und verfärbt sie. Damit Selbstbräuner nicht für unschöne Flecken auf der Haut sorgt, ist es wichtig, ihn richtig aufzutragen. Machen Sie am besten vor der Anwendung ein Peeling, um alte Hautschüppchen zu entfernen. So beugen Sie Flecken und Verfärbungen vor.

Weiterhin müssen Sie beim Auftragen beachten, dass an den Ellenbogen oder in den Handinnenflächen die Haut größere Hornhautanteile hat und sich die Haut an diesen Stellen schneller verfärbt. Cremen Sie diese Stellen vor dem Auftragen des Selbstbräuners ein, um die Fleckenbildung zu verhindern. Ihre Hände sollten Sie gleich nach dem Einreiben des Selbstbräuners waschen oder beim Auftragen sogar Einmal-Handschuhe verwenden, um gelblich-orangene Handflächen vorzubeugen.

Der Selbstbräuner wird gleichmäßig und nicht zu dick an den gewünschten Stellen aufgetragen und entfaltet nach drei bis sechs Stunden seine volle Farbe.

Was muss ich noch beachten, wenn ich Selbstbräuner richtig auftragen möchte?

Es ist wichtig, dass Sie für Ihren Hauttyp die richtige Farbe aussuchen. Ein zu dunkler oder zu heller Ton sieht schnell unnatürlich aus. Selbstbräuner gibt es mittlerweile in allen möglichen Anwendungsformen zu kaufen. Als Creme, Spray, Gel oder als Tücher können Sie sich für wenig Geld Ihre Bräune durch Selbstbräuner auftragen. Allerdings hält diese nur ein paar Tage, da sich die Haut ständig erneuert.

Die Substanz DHA zerfällt bei zu langer und zu warmer Lagerung und produziert dann den krebsverdächtigen Stoff Formaldehyd. Dies kann zu Schleimhautreizungen und Allergien führen. Bewahren Sie Selbstbräuner also nicht zu lange auf und lagern Sie ihn nicht direkt am Fenster oder in der Nähe der Heizung. Gesünder als die Sonne ist Selbstbräuner aber allemal, da die Haut bei dieser Art des Bräunens nicht durch UV-Strahlung geschadet wird.

Was muss ich beim Auftragen von Selbstbräuner noch berücksichtigen?

Selbstbräuner ersetzt nicht den Sonnenschutz. Nur weil Ihre Haut braun aussieht heißt das nicht, dass Sie nun auch gegen die Sonne geschützt und vorgebräunt sind. Vergessen Sie nicht, vor dem Sonnenbad einen UV-Schutz aufzutragen. Manche Selbstbräuner haben diesen Schutz integriert. Achten Sie beim Kauf darauf!

Bildnachweis: s_l / stock.adobe.com

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.