Schönheit

Veneers: So lassen Zahnverblendungen Ihr Lächeln strahlen

Von geraden, weißen Zähnen träumen viele von uns. Schließlich gehört ein makelloses Gebiss zu den Schönheitsidealen überhaupt. Doch leider sind nur wenige damit gesegnet. Abhilfe schaffen sogenannte Veneers. Das sind Zahnverblendungen, die Zähne heller machen und kleine Fehlstellungen oder Defekte kaschieren.

Was genau sind Veneers?

Veneers bestehen entweder aus Keramik oder Kunststoff. Sie sind hauchdünn und werden einfach auf den Zahn geklebt. Im Gegensatz zu Kronen müssen bei den Verblendungen die Zähne nicht komplett abgeschliffen werden. Auch wird der Rand nicht unter das Zahnfleisch geschoben. Das liegt daran, dass das Material so dünn ist.

Man kann einen Zahn oder auch das komplett sichtbare Gebiss verblenden lassen. Wählt man dabei eine hellere Farbe aus, sind nicht nur Flecken Vergangenheit, sondern auch Bleechings oder Zahn-Weiß-Produkte. Alles das ist nicht mehr nötig.

Bei kleineren Fehlstellungen, bei unterschiedlich großen Zähnen oder bei abgebrochenen Ecken erzielt man durch Veneers einen gleichmäßigen Effekt. Das gesamte Erscheinungsbild wird aufgepeppt und korrigiert.

So werden die Veneers aufgebracht

Wenn Sie sich für die Zahnverblendung interessieren, führt Ihr erster Weg zum Zahnarzt. Mit diesem sollten Sie absprechen, ob Veneers zu Ihnen passen und die richtige Behandlung für Ihren Mund sind.

Nach einem Abdruck Ihres Kiefers und der Herstellung eines Models aus Gips, überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt, was günstigerweise getan werden soll. Vorstellungen und Möglichkeiten sollten jetzt abgeglichen werden.

Haben Sie grünes Licht gegeben, wird Ihr Gebiss geröntgt. Damit schließt der Zahnarzt tiefergehende Zahnschäden aus. Würden diese zu spät erkannt, könnte das doppelte oder dreifache Arbeit bedeuten.

Die Zähne werden minimal abgeschliffen, um einen sicheren Halt für die Verblendung zu gewährleisten. Im Dentallabor werden die Veneers in Ihrer Wunschfarbe passgenau angefertigt. Da dies ein paar Tage dauert, tragen Sie in der Zwischenzeit Provisorien.

Sind Ihre Veneers fertig gestellt, werden Sie auf die vorbereiteten Zähne aufgeklebt. Das dauert pro Zahn um die 30 Minuten.

Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen

Zu aller erst richten sich die Preise nach dem verwendeten Material. Keramische Verblendungen sind deutlich teurer, als diejenigen, die aus Kunststoff gefertigt werden. Allerdings halten die teuren weitaus länger.

Als Richtzahlen (ohne Gewähr) schätzt man folgende Ausgaben:

Keramikschalen kosten pro Zahn zwischen 400€ und 700€. Sie sind mehr als zehn Jahre haltbar. Zum Anbringen müssen die Zähne leicht angeschliffen werden.

Veneers aus Kunststoff liegen bei etwa 100€ je Zahn. Ihre Lebensdauer wird mit acht Jahren angegeben. Hierbei müssen die Zähne nicht unbedingt abgeschliffen werden. Kunststoffschalen können direkt passend modelliert werden.

Non-Invasiv-Veneers werden ohne Abschleifen auf den Zahn geklebt. Darum braucht man kein Provisorium. Allerdings sind die Preise nicht ganz ohne. Ab 800€ ist man für einen Zahn dabei. Mit mindestens 12 Jahren Haltbarkeit stehen Sie den herkömmlichen Keramikverblendungen in keiner Weise nach. Die Non-Invasiv-Veneers werden vor allem im Frontbereich des Gebisses eingesetzt.

Gleichgültig, wofür Sie sich entscheiden. Mit Verblendungen müssen Sie nie wieder zu Zahnweiß-Produkten greifen. Und die nicht ganz harmlosen Bleechings sind dann auch kein Thema mehr.

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Jutta Baur