Schönheit

5 Tipps für schöne Hände in jeder Lebenslage

5 Tipps für schöne Hände in jeder Lebenslage
geschrieben von Patrizia Ring

Hände sind vor allem im Businessbereich ein wichtiges Aushängeschild. Generell gelten gepflegte Hände als Schönheitsideal, sind aber gleichzeitig auch wichtig für das Wohlbefinden, denn nur gepflegte Hände können Sie ohne Beschwerden durch das Leben bringen. Wie Sie Ihre Hände in jeder Lebenslage gut pflegen, erfahren Sie hier.

Hände werden in vielen Lebenslagen belastet. Ob durch häufige Desinfektionen, körperliche Arbeit, Freizeit oder häufiges Hände waschen: Unsere Hände sind oft die ersten, die leiden. Leider bemerken viele erst, was sie ihren Händen zumuten, wenn die Haut spannt oder im schlimmsten Falle rissig wird. Dabei ist wie bei vielem Vorsorge besser als Nachsicht.

  1. Waschen oder desinfizieren
  2. Peelings
  3. Cremen
  4. Regelmäßige Pflege
  5. Fingernägel

1. Hände richtig waschen oder desinfizieren

Vor allem im Gesundheitswesen werden Hände extrem belastet. Ärzte, Pfleger oder der Rettungsdienst müssen permanent ihre Hände desinfizieren. Der enthaltene Alkohol belastet die Haut dabei extrem stark, weil er sie sehr austrocknet, die Lipidbarriere zerstört und die Hände damit anfällig macht für weitere Austrocknung und Risse.

Da Desinfektionen dennoch unvermeidbar sind, sollte darauf geachtet werden, bei Oberflächendesinfektionen immer angemessene Handschuhe zu tragen. Bei Handdesinfektionen sollte nach Möglichkeit rückfettendes Desinfektionsmittel genutzt werden oder die Hände danach zumindest eingecremt werden.

Eine kleine Möglichkeit ist es auch, die Hände den Tag über, wenn notwendig zu desinfizieren, sie aber nur zu waschen, wenn sie schmutzig sind. Zum Waschen nutzen Sie am besten hautneutrale Syndets, die die Hautbarriere nicht angreifen. Lauwarmes Wasser ist ideal, da kaltes sowie zu heißes Wasser die Haut weiter austrocknen.

2. Peelings gegen Hornhaut und Schwielen

Beim Entfernen von Hornhaut sollte man Vorsicht walten lassen. Denn so störend sie sein kann, ist Hornhaut zuerst einmal ein Schutz des Körpers vor übermäßiger Belastung. Handcremes mit Salizylsäure entfernen die Hornhaut auf sanfte Art und Weise, ohne zu viel zu entfernen. Wenn möglich – etwa beim Radfahren – schützen Handschuhe die Haut vor Belastung. Sowohl gegen schwielige, als auch schuppige und trockene Hände helfen Enzympeelings hervorragend. Sie lösen verhornte Hautschüppchen an und machen die Hände geschmeidig, spenden gleichzeitig aber Feuchtigkeit.

3. Für gesunde Haut: Cremen, cremen, cremen

Waschen belastet die Haut der Hände, auch wenn pH-neutrale Syndets genutzt werden. Allein das Reinigen und Trockenreiben belastet die Haut automatisch, wenn auch bei geeigneter Pflege möglichst wenig. Müssen Sie häufig Hände waschen, ist es daher wichtig, eine gute Handcreme zu nutzen.

Um im Alltag nicht zu stören, sollte sie eine Balance bieten zwischen sehr reichhaltig und gut einziehend. Weil die Creme im Idealfall sehr häufig genutzt wird, sollte sie hypoallergen und reizarm (ohne Duftstoffe oder Alkohol) sein. Wichtige Inhaltsstoffe sind auch Feuchtigkeitsbinder wie Urea oder Glycerin. Sie binden Feuchtigkeit in der Haut und sorgen so dafür, dass der Effekt der Creme bis zum nächsten Händewaschen anhält.

Wer mit extrem trockener Haut zu kämpfen hat, kann Derma-Membran-Cremes verwenden. Diese Cremes imitieren den Aufbau der Hautbarriere und werden von der Haut sehr gut aufgenommen. Dabei schützen sie gleichzeitig vor Feuchtigkeitsverlust. Wer seine Hände auch in der Kälte beansprucht, kann eine Cold Cream verwenden. Diese Cremes haben eine recht feste Konsistenz und enthalten sehr viel mehr Fette und Wachse als normale Cremes. Dadurch legen sie eine Schutzschicht auf die Haut, die vor Kälte und Feuchtigkeit schützt.

4. Regelmäßige Pflege beugt Hautprobleme vor

Rissige und trockene Hände sind nicht nur ein kleines Problem. Was so oberflächlich scheint, wird dann zu einem Problem, wenn jeder Handgriff spannt, die Haut ständig einreißt und blutet und Hände waschen sich zur Tortur auswächst. Damit es nicht so weit kommt, lohnt es sich, die Hände lieber regelmäßig zu pflegen, statt irgendwann das Intensivprogramm auspacken zu müssen.

Generell bietet es sich an, die Hände über Nacht besonders zu pflegen. Dann kann Pflege gut einziehen und die Haut nimmt Feuchtigkeit und Fett besonders gut auf. Besonders gut eignet sich zum Beispiel Mandelöl, das gut einmassiert wird – Fingernägel nicht vergessen! – und dann unter leichten Baumwollhandschuhen einziehen kann. Bei eingerissener Haut empfehlen sich zudem Cremes mit Zink, Panthenol, Honig oder Chlorhexidin. Diese Stoffe sorgen dafür, dass Risse schneller abheilen.

Cremes mit Fruchtsäuren, Vitamin C, Resorcinol oder Retinol hingegen sorgen dafür, dass die Haut ein frisches, junges Aussehen erhält. Altersflecken werden durch Vitamin C und Resocrinol gemindert, Fruchtsäuren glätten kleine Fältchen und Retinol regt die Kollagenproduktion an.

5. Fingernägel nicht vernachlässigen

Ein ebenso großes Problem können schlecht gepflegte Nägel darstellen. Nägel, die bis auf die Haut einreißen oder ständig entzündete Nagelhaut sind nicht nur schmerzhaft, sondern können gesundheitliche Probleme verursachen. Im schlimmsten Fall kann ein beschädigtes Nagelbett für dauerhaft schlecht nachwachsende Nägel sorgen. Ein wenig Pflege lohnt sich also!

Dazu gibt es kräftigende Nagellacke, allerdings empfehlen sich solche ohne Formaldehyd. Die Wirkung von Formaldehyd wirkt nur so lange, wie der Lack regelmäßig aufgetragen wird, danach verpufft sie wieder und kann den Nagel zusätzlich austrocknen. Auch pflegende Öle helfen Nagelhaut und Nagel, geschmeidig zu bleiben, schön zu wachsen und nicht einzureißen.

Für schöne Hände und Nägel ist eine Ölkur mit etwas Zitronensaft besonders gut. Dazu etwa einen Esslöffel Zitronensaft auf 100 ml warmes Trägeröl geben. Geeignet ist Olivenöl, Kokosöl (das allerdings erhitzt werden muss), Mandelöl oder was der Haut sonst guttut. Darin die Hände fünf bis zehn Minuten baden, dann die Ölreste abtupfen und einmassieren. Im Idealfall die Hände danach schonen, damit das Öl seine Wirkung tun kann. Nach einer solchen Kur abends, sollten die Hände am nächsten Morgen wieder zart sein.

Bildnachweis: Viacheslav Iakobchuk / stock.adobe.com

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