Meditation: Der Anfang zur Entspannung

Die Meditation kann ein adäquates Mittel sein, um Stress abzubauen oder einfach auch um besser zu sich selbst zu finden. Oft stehen einige Fragen am Anfang, die jedoch schnell beantwortet sind und Berührungsängste reduzieren.

Meditation ist eine spirituelle Praxis, die dazu dienen soll, sich zu sammeln, den Geist zu beruhigen und zu sich selbst zu finden. Die Motivation, die hinter einer meditativen Praxis steckt, kann allerdings sehr vielfältig sein und ist stark von den individuellen Wünschen und Erwartungen getrieben.

Während in fernöstlichen Kulturen die Meditation oft als ein Mittel angesehen wird, um zur Erleuchtung zu gelangen und somit den höchsten Bewusstseinszustand zu erlangen, kann das Meditieren von jemandem, der in der westlichen Hemisphäre zuhause ist, aus ganz anderen Gründen durchgeführt werden. Entspannung oder eine bessere Konzentrationsfähigkeit können zum Beispiel zwei Motivationsgründe sein, mit der Meditation zu beginnen.

Was genau ist Meditation?
Eine allumfassende und jederzeit passende Erklärung für die Meditation kann es nicht geben, da es zu viele Hintergründe, Praktiken und Techniken gibt. Etwas das jedoch gemeinhin gleich ist, ist der Versuch einen anderen Bewusstseinszustand zu erreichen, der sich grundlegend von dem unterscheidet, der im Alltag gegenwärtig ist. Im Alltag gibt es meistens wenig Gelegenheit dazu, eine Veränderung seines Bewusstseinszustandes herbeizuführen, zu sehr ist der Alltagstrott – das "daily-doing“ – im Vordergrund. Mit der Meditation kann ein wenig Entspannung in den alltäglichen Ablauf gebracht werden, unabhängig von der Motivation, die dahinter steckt.

Hört man als Anfänger oder Unbeteiligter den Begriff Meditation, so ist die erste Verknüpfung oftmals eine ruhende, sitzende Position. Unter Umständen kommt einem sogar das Bild eines Buddhas in den Kopf, sitzend in der Lotus-Position. Diese Ruhe-Meditation, oft auch als passive oder kontemplative Meditation bekannt, ist jedoch nur eine Meditationstechnik.

Eine mögliche Einteilung der Meditationstechniken kann in soweit erfolgen, dass es eben jene, bereits erwähnte passive Meditation gibt, jedoch auch die aktive, in der oft körperliche Aktivitäten oder auch reden mit eingebunden ist. Beispiele hierfür sind die Gehmeditation oder auch ein lautes rezitieren von Mantras. Unter diesen beiden Oberbegriffen angebunden, gibt es noch eine ganze Reihe anderer Techniken, welche jedoch in den allermeisten Fällen als aktive oder passive Meditation gelten können.

Meditation für jedermann
Unter den zahlreichen Meditationstechniken gibt es einige, die nur bedingt oder gar nicht für Anfänger zu empfehlen sind, jedoch sind so gut wie alle verschiedene Formen, mit denen man Anfangs in Berührung kommt, problemlos für jedermann erlern- und durchführbar. Jegliche Art von Meditation erfordert es jedoch, dass man die grundsätzliche Bereitschaft besitzt sich auf etwas Neues einzulassen. Es bedarf weder besonderer körperlicher, noch geistiger Fähigkeiten, mit der Meditation zu beginnen.

Veröffentlicht am 18. Mai 2009