Immobilien

Fundiertes Wissen über Immobilien: Vom Eigenheim bis zur Geldanlage

Einen Baum pflanzen und ein Haus bauen – die eigene Immobilie ist für viele Deutsche ein großes Lebensziel. Dabei ist das eigene Haus nicht nur Lebens(t)raum, sondern auch Geldanlage und Altersvorsorge. Aus den gleichen Gründen kaufen auch Anleger Immobilien.

Immobilien zu mieten oder zu vermieten ist mit vielen Regeln und Anforderungen verbunden. Gleiches gilt für den Kauf und Verkauf von Grundstücken, Häusern oder Wohnungen. Unsere Experten beschäftigen sich deshalb mit interessanten Fragen rund um die folgenden Themen:

  • Hauskauf und Hausverkauf: Wissenswertes und Tipps für Käufer und Verkäufer von Immobilien
  • Immobilie als Anlage: Risiken, Vorteile und Infos rund um Rentabilität und Finanzen
  • Immobilienrecht: Gesetzliche Vorgaben für Miete, Steuern, Hauskauf und Streitfälle
  • Instandhaltung: Von Sanierung über Energieausweis bis zur Betriebskostenabrechnung
  • Mieten & Vermieten: Faires Miteinander bei Kaution, Miete und Kündigung

Egal ob Mieter, Vermieter oder Eigenheimbesitzer – stöbern Sie in unseren Ratgebern und erfahren Sie mehr rund um Ihre Immobilie.

Balkonsanierung in der WEG: Meist müssen alle Mitglieder zahlen

Balkonsanierung in der WEG: Meist müssen alle Mitglieder zahlen

Lesezeit: < 1 Minute In Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) sind Balkone meist Gemeinschaftseigentum. Denn üblicherweise gehören sie zu den tragenden Teilen des Gebäudes. Automatisch heißt das: Bei einer Balkonsanierung muss auch die Gemeinschaft zahlen – und nicht die einzelnen Eigentümer. Was aber, wenn die Wohnungen einiger WEG-Mitglieder gar keinen Balkon haben? Können dann auch sie für die Sanierungskosten herangezogen werden? Ja, entschied in einem solchen Fall das Landgericht Köln (Urteil v. 08.05.2015, Az. 215 C 133/14).

Mehrfamilienhaus in Eigentumswohnungen aufteilen – so geht’s

Mehrfamilienhaus in Eigentumswohnungen aufteilen – so geht’s

Lesezeit: < 1 Minute Wie „Fix & Flip“, ist auch das sogenannte Aufteilergeschäft auf die Erzielung einer möglichst großen Handelsmarge für den Investor ausgelegt. Hierunter wird schlichtweg die Aufteilung eines Mehrfamilienhauses in Eigentumswohnungen verstanden. In der Regel werden die einzelnen Wohnungen nach der Aufteilung einzeln verkauft. Für diese Strategie muss man den Markt ganz genau kennen!

So funktioniert Büromiete heute

So funktioniert Büromiete heute

Lesezeit: < 1 Minute Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland sinkt – die Schwierigkeiten, in die viele offene Immobilienfonds geraten sind, weisen auf eine schwindende Nachfrage hin. Und nicht nur das, auch Berufsmodelle ändern sich: Weg von unbefristeten Festangestellten, hin zu immer mehr Freiberuflern und kleinen Selbstständigen. Um als Bürovermieter jetzt den Anschluss nicht zu verpassen, reicht oft schon ein Umdenken.

Fehlende Hausordnung? WEG-Mitglied kann sie einklagen

Fehlende Hausordnung? WEG-Mitglied kann sie einklagen

Lesezeit: < 1 Minute Muss in einer WEG unbedingt eine Hausordnung her oder reichen die gesetzlichen Regelungen, um eine ordnungsgemäße Nutzung der Wohnanlage zu gewährleisten? Ein WEG-Mitglied errang in dieser Frage vor dem Amtsgericht Berlin-Charlottenburg einen Sieg: Seine WEG wurde dazu verpflichtet, eine Hausordnung einzuführen (Urteil v. 16.09.2016, Az. 73 C 33/16).

BGH zur Eigenbedarfskündigung: Begründung muss stimmig sein

BGH zur Eigenbedarfskündigung: Begründung muss stimmig sein

Lesezeit: < 1 Minute Sie wissen: Um eine wirksame Eigenbedarfskündigung auszusprechen, brauchen Sie als Vermieter nicht selbst in die betreffende Immobilie einzuziehen. Es genügt, dass ein Mitglied Ihres Haushalts das beabsichtigt. Das kann auch ein Hausmeister sein. Aber Achtung: Eine solche Kündigung ist schnell unrechtmäßig, wenn sich dessen Einzugspläne zerschlagen. Das entschied der Bundesgerichtshof (Urteilv. 29.03.2017, Az. VIII ZR 44/16).

Hausgeldrückstand: Wann darf Verwalter Zahlungen einklagen?

Hausgeldrückstand: Wann darf Verwalter Zahlungen einklagen?

Lesezeit: < 1 Minute Das monatliche Hausgeld ist oft ein wunder Punkt in Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs). Denn nicht alle Mitglieder zahlen pünktlich. Und manchmal häufen sich dadurch erhebliche Rückstände an: Darf ein Verwalter diese dann einfach einklagen? Oder muss die Eigentümerversammlung ihn dazu erst ermächtigen? Dazu hat sich jüngst das Landgericht Dortmund geäußert (Urteil v. 10.01.2017, Az. 1 S 199/16).

Sanierung oder Neubau? BFH urteilt zu Steuererleichterungen

Sanierung oder Neubau? BFH urteilt zu Steuererleichterungen

Lesezeit: < 1 Minute In Sanierungsgebieten, die eine Stadt oder Gemeinde ausweist, bringt die Modernisierung bzw. Sanierung von Gebäuden häufig eine Steuerersparnis, etwa dadurch, dass höhere Abschreibungen getätigt werden dürfen. Häufig gibt es dazu allerdings Streit mit dem Finanzamt. Denn dieses unterstellt oft einen Neubau statt einer Sanierung und streicht die möglichen Steuervorteile, die ja nur für die Sanierung gelten. Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte jetzt zu entscheiden, wer überhaupt überprüfen darf, ob es sich um eine Sanierung oder einen Neubau handelt. Überraschendes Ergebnis: Das Finanzamt muss sich an die Entscheidung der zuständigen (Bau-)Behörde halten (Beschluss v. 06.10.2016, Az. IX B 81/16).

Künftige Immobilienkäufe: Nur noch barrierefrei?

Künftige Immobilienkäufe: Nur noch barrierefrei?

Lesezeit: < 1 Minute Die deutsche Bevölkerung altert zusehends infolge niedriger Geburtenrate und immer höheren Lebensalters. Daraus lässt sich ableiten, wie die Deutschen in Zukunft wohnen werden: barrierefrei, in Senioren- WGs oder kleinen, voll angebundenen Wohneinheiten, in Orten mit bester Infrastruktur. Sie als Investor sollten heute schon an die Zukunft denken und entsprechend kaufen – auch wegen des Wiederverkaufswerts Ihrer Immobilie.

Gartenhaus errichtet? – Nicht erlaubt ohne Eigentümerbeschluss

Gartenhaus errichtet? – Nicht erlaubt ohne Eigentümerbeschluss

Lesezeit: < 1 Minute Bei vielen WEGs ist das Grundstück rund um das Gebäude laut Teilungserklärung aufgeteilt. Für einzelne Parzellen haben die WEG-Mitglieder dann oft ein individuelles Sondernutzungsrecht. Aber wie weit geht dieses Recht? Darf ein WEG-Mitglied in „seinem“ Garten etwa ein Gartenhaus errichten? Oder geht das nicht, wenn die WEG nicht zustimmt. Dazu hat sich das Landgericht München geäußert (Urteil v. 06.07.2015, Az. 1 S 22070/14).

25% Eigenkapitalrendite – ist das realistisch?

25% Eigenkapitalrendite – ist das realistisch?

Lesezeit: < 1 Minute 25%, das klingt zunächst völlig utopisch und überhöht. Aber ist das wirklich so? Ein genauer Blick zeigt: Das können Sie auch erreichen! Gehen wir von festen Werten aus, etwa 40% Eigen- und 60% Fremdkapital bei der Anschaffung Ihrer Anlageimmobilie, so berechnen sich die 25% nur aus Ihren 40% der Gesamtsumme. Und das ist machbar!

Eigentumswohnung oder Mehrfamilienhaus?

Eigentumswohnung oder Mehrfamilienhaus?

Lesezeit: < 1 Minute Wie viele Investoren stehen vielleicht auch Sie früher oder später vor der Frage, was sinnvoller ist: Der Erwerb einer Eigentumswohnung, oder direkt ein ganzes Mehrfamilienhaus anzuschaffen. Viele Anleger wollen erst einmal auf Sicherheit bauen, mit wenig Kapital klein einsteigen. Eine Eigentumswohnung soll es sein. Aber erwirtschaften Sie damit eine lohnenswerte Rendite?

Speckgürtel werden immer attraktiver – Metropolen kaum noch erschwinglich

Speckgürtel werden immer attraktiver – Metropolen kaum noch erschwinglich

Lesezeit: < 1 Minute München, Hamburg und Frankfurt: Die Gentrifizierung betrifft immer mehr deutsche Großstädte. Normale Familien können sich in der Stadt oftmals weder Kaufpreise noch Mieten leisten. Aber auch Vermieter sind betroffen: Durch die horrenden Einkaufspreise lohnt sich City-Investment kaum noch. Wo Sie jetzt am besten investieren und welche Ballungsräume Sie besser außen vorlassen.

Induktionsherd ist Modernisierungs- Maßnahme

Induktionsherd ist Modernisierungs- Maßnahme

Lesezeit: < 1 Minute Müssen die Mieter es als Modernisierungsmaßnahme dulden, dass der Vermieter in der mitvermieteten Küche den bestehenden Gasherd durch einen Induktionsherd austauscht? Ja, sagt dazu das Amtsgericht Berlin- Schöneberg (02.11.2016, Az. 103 C 196/16). Doch muss dabei auch der Vermieter Zugeständnisse an die Mieter machen.

„Reservierungsgebühr“ eines Maklers: Das ist rechtswidrig

„Reservierungsgebühr“ eines Maklers: Das ist rechtswidrig

Lesezeit: < 1 Minute Seit der Gesetzgeber bei der Bezahlung von Immobilienmaklern das Bestellerprinzip eingeführt hat, wird es eng für diese Berufsgruppe. Viele verzeichnen einen massiven Auftragseinbruch. Doch legitimiert das die Erhebung neuer Gebühren? Etwa einer Reservierungsgebühr“ für die Kaufinteressenten einer Wohnung. Das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg verneint dies (Urteil v. 02.04.2015, Az. 235 C 33/15).

UG kann WEG-Mitglied werden – doch es gibt Grenzen

UG kann WEG-Mitglied werden – doch es gibt Grenzen

Lesezeit: < 1 Minute Sagt Ihnen die Abkürzung UG etwas? Sie steht für Unternehmergesellschaft. Es handelt sich dabei quasi um eine kleine GmbH, die wie diese haftungsbeschränkt ist. Kann eine solche UG nun Wohnungseigentümerin innerhalb einer WEG werden? Das Landgericht Düsseldorf sagt: Im Prinzip ja – aber es gibt Grenzen (Urteil v. 20.07.2016, Az. 25 S 179/15).

Leerstands-Umlage auf Mieter nicht erlaubt

Leerstands-Umlage auf Mieter nicht erlaubt

Lesezeit: < 1 Minute Auch wenn dies sehr verlockend erscheinen mag: Als Vermieter versuchen Sie besser erst gar nicht, die Kosten für einen potenziellen Leerstand in einem Gebäude mit mehreren Wohn- bzw. Gewerbeeinheiten auf die bestehenden Mieter umzulegen. Denn das Kammergericht Berlin entschied: Das ist rechtswidrig (Urteil v. 06.06.2016, Az. 8 U 40/15).

Das sollten Sie über „anschaffungsnahe Herstellungskosten“ wissen

Das sollten Sie über „anschaffungsnahe Herstellungskosten“ wissen

Lesezeit: < 1 Minute Wer 3 Jahre nach dem Kauf einer Immobilie mehr als 15% des Nettokaufpreises dafür ausgibt, sie zu renovieren, zu modernisieren und instand zu setzen, muss diese sogenannten anschaffungsnahen Herstellungskosten zusammen mit dem Gebäudewert abschreiben, anstatt sie sofort als Werbungskosten abziehen zu können. Aber gilt das auch für reine Schönheitsreparaturen? Ja, entschied jüngst der Bundesfinanzhof (14.06.2016, IX R 25/14, IX R 15/15 und IX ‚R 22/15).

8 Jahre Leerstand: Trotzdem können Werbungskosten absetzbar bleiben

8 Jahre Leerstand: Trotzdem können Werbungskosten absetzbar bleiben

Lesezeit: < 1 Minute Steht ein Mietobjekt leer, unterstellt das Finanzamt früher oder später eine fehlende Einkünfteerzielungsabsicht. Dann untersagt es dem Steuerpflichtigen, in der Anlage V vorweggenommene Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung geltend zu machen. Was aber gilt, wenn es jahrelang dauert, bis die Eigentumsverhältnisse geklärt sind und eine Sanierung möglich ist? Ein steuerzahlerfreundliches Urteil hat dazu das Finanzgericht Düsseldorf gefällt (27.09.2016, Az. 13 K 2850/13).

Monteurwohnungen als lukrative Einnahmequelle

Monteurwohnungen als lukrative Einnahmequelle

Lesezeit: < 1 Minute Nehmen wir einmal an, Sie sind Eigentümer eines kleinen Hauses in einer Wohngegend mittlerer Qualität. Nun steht wieder einmal die Vermietung einer 100 m2 großen 4-Zimmer-Wohnung mit Küche, Bad und Gäste-WC an. Für Ihre Wohnung würden Sie nach intensiven Vermietungsbemühungen – auf dem klassischen Weg – eine Nettokaltmiete von 500 € pro Monat erhalten.

Betriebskostennachforderung: Werden Sie als WEG-Mitglied tätig

Betriebskostennachforderung: Werden Sie als WEG-Mitglied tätig

Lesezeit: < 1 Minute Sie sind Mitglied einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) und vermieten die betreffende Wohnung? Dann aufgepasst: Denn der Anspruch auf eine Betriebskostennachzahlung gegenüber Ihren Mietern erlischt 12 Monate nach der Abrechnungsperiode (§ 556 Abs. 3 BGB). Das gilt auch, wenn für die verspätete Abrechnung eigentlich der Verwalter verantwortlich ist, entschied jüngst der Bundesgerichtshof (Urteil v. 25.01.2017, Az. VIII ZR 249/15).

1 Makler, 2 Auftraggeber – wer zahlt?

1 Makler, 2 Auftraggeber – wer zahlt?

Lesezeit: < 1 Minute Bei der Suche nach einem Nachmieter hat ein Makler kein Recht, Geld von 2 Auftraggebern zu verlangen. Wenn er sich heimlich zugleich vom bestehenden Mieter und vom Vermieter einer Wohnung hat beauftragen lassen, darf er die Provision nicht doppelt kassieren. Das entschied das Amtsgericht Wiesbaden (Urteil v. 25.11.2016, Az. 91 C 2307/ 16)

Gemischt genutzte Gebäude: Welcher Schlüssel gilt für die Vorsteuer?

Gemischt genutzte Gebäude: Welcher Schlüssel gilt für die Vorsteuer?

Lesezeit: < 1 Minute Gemischt genutzte Gebäude gibt es häufig, denken Sie nur an gemischte Wohn- und Geschäftshäuser. Entsprechend häufig ist die unterschiedliche umsatzsteuerliche Behandlung der vermieteten Gebäudeeinheiten: die geschäftlich genutzten Einheiten werden meist umsatzsteuerpflichtig vermietet, die zu Wohnzwecken genutzten dagegen umsatzsteuerfrei. Aber welchen Anteil der Vorsteuer darf der Immobilieneigentümer dann gegenüber dem Finanzamt geltend machen? Dazu hat sich jüngst der Bundesfinanzhof geäußert (Urteil v. 10.08.2016, Az. XI R 31/09).