Immobilien

Fundiertes Wissen über Immobilien: Vom Eigenheim bis zur Geldanlage

Einen Baum pflanzen und ein Haus bauen – die eigene Immobilie ist für viele Deutsche ein großes Lebensziel. Dabei ist das eigene Haus nicht nur Lebens(t)raum, sondern auch Geldanlage und Altersvorsorge. Aus den gleichen Gründen kaufen auch Anleger Immobilien.

Immobilien zu mieten oder zu vermieten ist mit vielen Regeln und Anforderungen verbunden. Gleiches gilt für den Kauf und Verkauf von Grundstücken, Häusern oder Wohnungen. Unsere Experten beschäftigen sich deshalb mit interessanten Fragen rund um die folgenden Themen:

  • Hauskauf und Hausverkauf: Wissenswertes und Tipps für Käufer und Verkäufer von Immobilien
  • Immobilie als Anlage: Risiken, Vorteile und Infos rund um Rentabilität und Finanzen
  • Immobilienrecht: Gesetzliche Vorgaben für Miete, Steuern, Hauskauf und Streitfälle
  • Instandhaltung: Von Sanierung über Energieausweis bis zur Betriebskostenabrechnung
  • Mieten & Vermieten: Faires Miteinander bei Kaution, Miete und Kündigung

Egal ob Mieter, Vermieter oder Eigenheimbesitzer – stöbern Sie in unseren Ratgebern und erfahren Sie mehr rund um Ihre Immobilie.

Gefühlte Einbruchsgefahr ist kein Grund zur Mietkürzung

Wer schon einmal erleben musste, dass in die eigenen Wohnung eingebrochen wurde, kennt das Gefühl: Die Verletzung der Privatsphäre und das verloren gegangene Sicherheitsgefühl machen einem unter Umständen mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden. Kein Wunder also, dass das Interesse an Sicherungsmaßnahmen ständig weiter zunimmt. Doch Mietkürzungen kann man danach nicht erwirken.

Heinz-Wilhelm Vogel: Zeitmietvertrag als kostspielige Falle

Die Kaufpreise für vermietete Eigentumswohnungen sind weitaus geringer als jene für bezugsfreie Wohnungen. Manch ein Wohnungsbesitzer, der seine Wohnung verkaufen will oder muss, ist deshalb froh, wenn er einen so genannten echten Zeitmietvertrag abgeschlossen hat. Das bedeutet, dass das Mietverhältnis auf jeden Fall zum vereinbarten Termin endet, ohne dass es noch einer Kündigung durch den Vermieter bedarf.

Wie Sie die Schlüsselübergabe erfolgreich managen

Zieht der Mieter aus seiner Wohnung aus, muss er dem Vermieter alle Schlüssel zurückgeben. Schwierigkeiten mit der Schlüsselübergabe gibt es häufig, wenn dem Vermieter eine direkte Anschlussvermietung gelungen ist. In einem solchen Fall kommt es immer wieder vor, dass der bisherige Mieter seine Schlüssel direkt dem zukünftigen Mieter weitergibt. Lesen Sie, wie Sie die Schlüsselübergabe erfolgreich managen.

Baudarlehen: Auf niedrige Hypothekenzinsen verzichten?

Ein schwieriger Immobilienmarkt, stagnierende oder sinkende Mieten, gefährdete Steuervorteile, steigende Hypothekenzinsen: Manch ein Vermieter hat sich in den letzten Jahren gefragt, ob es richtig war, in Häuser und Wohnungen zu investieren. Einige haben sich sogar mit Verkaufsabsichten getragen. Die Zweifel sind inzwischen weit verbreitet einer neuen Zuversicht gewichen. Der Grund: Wohnungen lassen sich wieder besser vermieten und das Mietniveau steigt ebenfalls – noch langsam zwar, dafür anhaltend.

Ihre Risikovorsorge bei Abschluss des Mietvertrags

Wenn Sie preis- und zinsgünstig eine vermietete Wohnimmobilie - sei es ein Mietwohnhaus, ein vermietetes Einfamilienhaus oder eine vermietete Eigentumswohnung - erwerben wollen, sollten Sie es angesichts niedriger Zinsen jetzt tun. Lesen Sie im folgenden Beitrag, wie Sie als Vermieter die Vermietungsrisiken in den Griff bekommen. Dabei steht die Risikovorsorge, die bereits bei der Mieterauswahl und dem Abschluss des Mietvertrags beginnt, an erster Stelle.

Ersteigerung einer Immobilie: Diese Unterlagen benötigen Sie für die finanzierende Bank

Nach dem Gewinn des "Bietpokers" bleiben Ihnen bis zum Verteilungstermin nur rund sechs bis acht Wochen Zeit. Beginnen Sie deshalb unmittelbar nach dem Zuschlag damit, das Gespräch mit Ihrer Bank vorzubereiten und die dafür notwendigen Unterlagen zu beschaffen. Neben Nachweisen über Ihre persönlichen Vermögensverhältnisse, wie laufendes Einkommen und Eigenkapital, möchte Ihre Bank objektbezogene Finanzierungsunterlagen sehen. Welche dazu gehören, lesen Sie in dieser Checkliste.

Wie Sie Ihre Wohnung optimal verkaufen

Sie selbst sind der beste Verkäufer Ihrer Wohnung. Niemand kennt die Wohnung besser als Sie. Das gilt für ihre Vorzüge ebenso wie für ihre "Macken". Wenn es Ihnen nicht gelingt, Ihre Wohnung sofort wieder zu vermieten, muss dies nicht unbedingt am Überangebot an vergleichbaren Mietwohnungen liegen. Fragen Sie sich selbstkritisch, ob die Gründe für die geringe Nachfrage nicht auch darauf zurückzuführen sein könnten, dass Sie falsch inserieren, die Vorteile der Wohnung nicht genug herausstreichen und/oder keine zusätzlichen Anreize bieten.

Erbbaurecht: Sparen kann Sie teuer zu stehen kommen

Auf den ersten Blick ist der Hausbau auf einem Erbpachtgrundstück verlockend: Statt 50.000 € für ein eigenes Grundstück zu bezahlen, werden jährlich nur 1.500 bis 2.500 € an Erbpachtzins bei Kirche oder Kommune fällig. Doch die Einsparung ist meist nicht von Dauer. Der Grund liegt im Erbbaurecht: Die Finanzierungskosten für eine Immobilie auf einem Erbpacht-Grundstück werden teurer und von der Wertsteigerung profitieren Sie dank dem Erbbaurecht auch nicht.

Mietverträge: Untervermietung bei "berechtigtem Interesse"

Muss ein Vermieter einen Untermieter ins Haus lassen? Eine Frage, die immer wieder gestellt wird. Grundsätzlich kann man sagen: Ja, der Vermieter muss es seinem Mieter erlauben, einen Teil der Wohnung unterzuvermieten, wenn dieser nach Abschluss seines Mietvertrags ein berechtigtes Interesse an einer Untervermietung vorweisen kann. Der Mieter kann also die Erlaubnis dafür verlangen. Das wissen viele Vermieter nicht.

Neu: Barrierefreiheit im Mietrecht

Eine für Sie als Vermieter relevante Änderung des Mietrechts stellt die Einführung des Begriffs der "Barrierefreiheit" dar. Bislang gab es diesen Begriff im Mietrecht nicht. Bei Vorliegen eines berechtigten Interesses kann der Mieter danach vom Vermieter die Zustimmung zu baulichen Veränderungen verlangen, die für eine behindertengerechte Nutzung der Wohnung erforderlich sind.

Was Paare ohne Trauschein beim Wohnungskauf beachten sollten

Immer mehr Paare leben in Deutschland ohne Trauschein zusammen. Logischerweise steigt damit auch die Anzahl der unverheirateten Partner, die eine Wohnung für die gemeinsame Nutzung erwerben. Auch wenn beim Zusammenleben nicht gern an eine mögliche Trennung gedacht wird: Wenn nicht von vornherein die Besitzverhältnisse fair und klar geregelt werden ist Streit und möglicherweise sogar ein langwieriger Gerichtsprozess im Fall der Trennung vorprogrammiert.

Winterdienst: Was auf Mieter übertragen werden kann, und wozu Vermieter verpflichtet bleiben

Haben Sie mit Ihren Mietern vertraglich vereinbart, dass diese die Fußwege bei Schnee-, und Glatteis räumen und streuen, bleiben Sie als Vermieter trotzdem zum Schadenersatz verpflichtet, wenn Ihre Mieter dem Winterdienst nicht nachkommen und sich dadurch ein Passant beim Sturz verletzt. Denn grundsätzlich gilt: Als Hausbesitzer bleiben Sie neben Ihren Mietern verpflichtet, für die gefahrlose Benutzung des Grundstücks und seiner Zuwege zu sorgen. Sie können Ihre Verkehrssicherungspflicht nicht vollständig auf Ihre Mieter delegieren.