Immobilien

Fundiertes Wissen über Immobilien: Vom Eigenheim bis zur Geldanlage

Einen Baum pflanzen und ein Haus bauen – die eigene Immobilie ist für viele Deutsche ein großes Lebensziel. Dabei ist das eigene Haus nicht nur Lebens(t)raum, sondern auch Geldanlage und Altersvorsorge. Aus den gleichen Gründen kaufen auch Anleger Immobilien.

Immobilien zu mieten oder zu vermieten ist mit vielen Regeln und Anforderungen verbunden. Gleiches gilt für den Kauf und Verkauf von Grundstücken, Häusern oder Wohnungen. Unsere Experten beschäftigen sich deshalb mit interessanten Fragen rund um die folgenden Themen:

  • Hauskauf und Hausverkauf: Wissenswertes und Tipps für Käufer und Verkäufer von Immobilien
  • Immobilie als Anlage: Risiken, Vorteile und Infos rund um Rentabilität und Finanzen
  • Immobilienrecht: Gesetzliche Vorgaben für Miete, Steuern, Hauskauf und Streitfälle
  • Instandhaltung: Von Sanierung über Energieausweis bis zur Betriebskostenabrechnung
  • Mieten & Vermieten: Faires Miteinander bei Kaution, Miete und Kündigung

Egal ob Mieter, Vermieter oder Eigenheimbesitzer – stöbern Sie in unseren Ratgebern und erfahren Sie mehr rund um Ihre Immobilie.

Diese Firmenschilder müssen Sie als Vermieter nicht hinnehmen

Für jeden Gewerbemieter ist es wichtig, an seinen Räumen die entsprechenden Firmenschilder anzubringen, damit er von seinen Geschäftspartnern und Kunden schnell gefunden werden kann. Aber braucht der Mieter für das Anbringen seiner Firmenschilder Ihre besondere Erlaubnis? Muss er Sie fragen, welche Art von Schildern er aufhängen darf und wie lange müssen Sie die Firmenschilder nach Beendigung des Mietverhältnisses noch hängen lassen?

In welchen Fällen Sie eine Untervermietung erlauben müssen

Mietrechtlich heißt es Untervermietung, wenn eine Person in der Wohnung einer anderen aufgenommen wird, etwa wenn dieser Mieter die Wohnung allein nicht mehr finanzieren könnte, aber bleiben möchte. Arbeitslosigkeit oder das Ende einer Beziehung können die Gründe hierfür sein. In jedem Fall muss Ihr Mieter Ihre Erlaubnis als Vermieter einholen, aber unter bestimmten Umständen sind Sie verpflichtet, diese zu erteilen.

Was unter einem Erbbaurecht zu verstehen ist

Wenn Sie ein Grundstück kaufen und mit einem Haus bebauen, erlangen Sie das Eigentum an der gesamten Immobilie, also neben dem Grund und Boden auch am Gebäude. Das Gebäude ist dann rechtlich ein Teil des Grundstücks. Das Erbbaurecht ermöglicht es, dass ein Grundstück und ein sich auf diesem befindliches Gebäude unterschiedlichen Personen gehören können. So kann man, dank dem Erbbaurecht, Wohnraum bauen, ohne Grundstücksbesitzer zu sein.

ALG II – Mehr Geld für arbeitslose Hauseigentümer

Das Landessozialgericht (LSG) Berlin-Brandenburg hat ein Urteil gefällt, welches sich für arbeitslose Hausbesitzer richtig auszahlen kann. Darin ging es um ein Ehepaar aus Brandenburg an der Havel, dem ein Einfamilienhaus mit rund 91 qm Wohnfläche gehört. Das Haus wurde mit beträchtlichen Krediten finanziert. Beide Eheleute sind arbeitslos und beziehen Arbeitslosengeld (ALG II).

Ferienwohnung: Noch mehr Stress mit dem Finanzamt?

Eine neue Schikane für die steuerliche Anerkennung von Verlusten bei einer vermieteten Ferienwohnung wartet auf Sie. Wird eine Ferienwohnung - in Eigenregie oder durch Beauftragung eines Dritten - ausschließlich an wechselnde Feriengäste vermietet und über das ganze Jahr angeboten, gelten grundsätzlich die Regeln wie bei einer auf Dauer angelegten Vermietung. Das bedeutet: Das Finanzamt muss die Verluste anerkennen, selbst wenn solche Verluste über viele Jahre hinweg entstehen.

Wenn der Mieter die Mietkaution abwohnen will

Mieter können die Zahlung der Mieter nicht mit dem Hinweis verweigern, dass der Vermieter ja auf die Mietkaution zurückgreifen könne. Das geht aus mehreren rechtskräftigen Urteilen hervor. Viele Mieter meinen zwar, die Mietkaution gegen Ende des Mietverhältnisses "abwohnen" zu dürfen. Das ist natürlich nicht der Fall. Das sehen auch Deutschlands Richter so.

Mietnebenkosten werden mittlerweile auch als „zweite Miete“ bezeichnet

Weil Mietnebenkosten einen immer größeren Teil der Mietkosten ausmachen, werden die Mietnebenkosten, zum Beispiel für Müllabfuhr und Reparaturen, auch als "zweite Miete" bezeichnet. Zahlen müssen Sie Mietnebenkosten nicht nur für Ihre gemieteten Räume, sondern auch für Gemeinschaftsflächen, die Sie mit weiteren Mietern gemeinsam nutzen, etwa für die Reinigung des Treppenhauses.

Wertermittlung auf dem Grundstücksmarkt

Die allgemeinen Wertverhältnisse auf dem Grundstücksmarkt sind bedingt durch Angebot und Nachfrage. Hierfür sind die allgemeine Wirtschaftssituation und die Entwicklung des Kapitalmarktes, insbesondere aber auch die Entwicklung am Standort maßgeblich. Rendite und Werthaltigkeit der Kapitalanlage "Immobilie", insbesondere der unvergängliche Bodenwert, gewinnen wieder zunehmend an Bedeutung.

Was mit dem Energiesparpass auf Sie zukommt

Auch für Sie als Vermieter und Wohnungseigentümer werden die rechtlichen Vorgaben immer mehr von der Europäischen Union bestimmt. Eine solche Vorgabe ist das Energieeinspargesetz, dessen Entwurf der Bundestagsausschuss für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen am 29. Juli einstimmig gebilligt hat. Dieser Entwurf beinhaltet auch den Energiesparpass.

Das Druckmittel Zurückbehaltungsrecht

Das Druckmittel Zurückbehaltungsrecht

Wenn Sie als Vermieter Ihrer Verpflichtung zur Mängelbeseitigung nicht nachkommen, so kann der Mieter neben seinem Recht zur Mietminderung ein Zurückbehaltungsrecht geltend machen. Zurückbehaltungsrecht heißt, er kann einen Teil seiner weiteren Mieten einbehalten, um Sie zur Beseitigung des Mangels zu zwingen.

So berechnet sich eine Mietminderung korrekt

So berechnet sich eine Mietminderung korrekt

Die wichtigste und am häufigsten wahrgenommene Konsequenz aus dem Vorliegen von Mängeln ist die Möglichkeit der Mietminderung. Die Höhe einer Mietminderung richtet sich grundsätzlich nach dem Umfang der Beeinträchtigung. Die Mietminderung muss angemessen sein, das heißt, je stärker sich der Mangel auswirkt, desto mehr darf die Miete gekürzt werden.

Der dritte Werktag: Samstag mal Werktag, mal nicht

Der "dritte Werktag eines Monats" ist für Sie als Vermieter gleich mehrfach von Bedeutung. Ihr Mieter muss die Miete spätestens bis zum dritten Werktag bezahlt haben, wobei es auf die rechtzeitige Gutschrift auf Ihrem Konto ankommt. Andererseits können Mieter bis zum dritten Werktag zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen. Kurios: Mal zählt der Samstag als Werktag, mal nicht.

Büroimmobilien: Der Aufschwung zeigt Wirkung

Investitionen in Büroimmobilien können sich besonders lohnen, wenn Sie eine gute Wahl bei Standort und Objekt getroffen haben. Im Jahr 2006 wurden in Frankfurt am Main beispielsweise Spitzenmieten von 34,6 €/qm erzielt, im Durchschnitt lag die Miete bei 17,0 €/qm. Auf Platz zwei stand München mit der Spitze von 30,0 €/qm und einer Durchschnittsmiete von 15,2 €/qm.

Eigenbedarf bei leerstehenden Wohnungen

Dass Mieter eine Eigenbedarfskündigung akzeptieren, ist eher die Ausnahme als die Regel. Das gilt erst recht dann, wenn es sich um eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus handelt, Sie der Besitzer sind und andere Wohnungen im Haus leer stehen. Aber selbst in solchen Fällen ist es möglich, die Eigenbedarfskündigung unter Umständen durchzusetzen. Denn es kommt immer darauf an, warum die anderen Wohnungen nicht vermietet sind.

Gefühlte Einbruchsgefahr ist kein Grund zur Mietkürzung

Wer schon einmal erleben musste, dass in die eigenen Wohnung eingebrochen wurde, kennt das Gefühl: Die Verletzung der Privatsphäre und das verloren gegangene Sicherheitsgefühl machen einem unter Umständen mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden. Kein Wunder also, dass das Interesse an Sicherungsmaßnahmen ständig weiter zunimmt. Doch Mietkürzungen kann man danach nicht erwirken.