Immobilien

Fundiertes Wissen über Immobilien: Vom Eigenheim bis zur Geldanlage

Einen Baum pflanzen und ein Haus bauen – die eigene Immobilie ist für viele Deutsche ein großes Lebensziel. Dabei ist das eigene Haus nicht nur Lebens(t)raum, sondern auch Geldanlage und Altersvorsorge. Aus den gleichen Gründen kaufen auch Anleger Immobilien.

Immobilien zu mieten oder zu vermieten ist mit vielen Regeln und Anforderungen verbunden. Gleiches gilt für den Kauf und Verkauf von Grundstücken, Häusern oder Wohnungen. Unsere Experten beschäftigen sich deshalb mit interessanten Fragen rund um die folgenden Themen:

  • Hauskauf und Hausverkauf: Wissenswertes und Tipps für Käufer und Verkäufer von Immobilien
  • Immobilie als Anlage: Risiken, Vorteile und Infos rund um Rentabilität und Finanzen
  • Immobilienrecht: Gesetzliche Vorgaben für Miete, Steuern, Hauskauf und Streitfälle
  • Instandhaltung: Von Sanierung über Energieausweis bis zur Betriebskostenabrechnung
  • Mieten & Vermieten: Faires Miteinander bei Kaution, Miete und Kündigung

Egal ob Mieter, Vermieter oder Eigenheimbesitzer – stöbern Sie in unseren Ratgebern und erfahren Sie mehr rund um Ihre Immobilie.

Sanierungsbeschluss in der WEG muss geplante Maßnahmen konkret erkennen lassen!

Sanierungsbeschluss in der WEG muss geplante Maßnahmen konkret erkennen lassen!

Lesezeit: 2 Minuten Ist Ihnen das auch schon passiert? Sie haben die Beschluss-Sammlung eingesehen oder sich das Protokoll der Eigentümerversammlung eingesehen, finden dort einen Beschluss über Sanierungsarbeiten, können aber beim besten Willen nicht nachvollziehen, was genau beschlossen wurde. Das kommt zwar in der Praxis häufig vor, ist aber, wie das Landgericht Frankfurt/Main jüngst entschieden hat, unzulässig (Urteil v. 07.06.18, Az. 2-13 S 88/17).

Wann Vermieter wegen "wirtschaftlicher Nachteile" kündigen dürfen

Wann Vermieter wegen „wirtschaftlicher Nachteile“ kündigen dürfen

Lesezeit: 2 Minuten Vermieter dürfen nicht nur wegen Eigenbedarf ordentlich kündigen. Diese Kündigung ist zwar die häufigste und von Mieter am meisten gefürchtete ordentliche Kündigung. Doch daneben darf ein Vermieter einen Wohnungsmietvertrag auch kündigen, wenn er durch diesen Vertrag an einer angemessenen wirtschaftlichen Verwertung seines Grundstücks gehindert ist und dadurch erhebliche Nachteile erleidet (§ 573 Abs. 2 Nr. 3 BGB).

Schadensersatz: Vermieter müssen keine Frist mehr zur Beseitigung der Schäden setzen!

Schadensersatz: Vermieter müssen keine Frist mehr zur Beseitigung der Schäden setzen!

Lesezeit: < 1 Minute Wenn Ihr Mieter Schäden in Ihren Mieträumen verursacht hat, brauchen Sie ihm für die Beseitigung keine Frist mehr setzen. Auch wenn das Mietverhältnis beendet ist, können Sie sofort Ihre Schadensersatzansprüche geltend machen. Diese Rechtsprechung für Mietverhältnisse über Wohnräume bestätigte der Bundesgerichtshof (BGH) nun auch für Mietverhältnisse über Gewerberäume.

Untervermietung: Belege für Notwendigkeit dürfen Vermieter nicht verlangen

Untervermietung: Belege für Notwendigkeit dürfen Vermieter nicht verlangen

Lesezeit: < 1 Minute Hat der Mieter ein berechtigtes Interesse an einer Untervermietung, darf der Vermieter ihm die Zustimmung hierfür nicht verweigern. Die Frage ist nur: Muss der Mieter dieses „berechtigte Interesse“ auch beweisen? Das Landgericht Berlin sagt dazu klipp und klar: Nein, einen Beweis darf der Vermieter vom Mieter nicht verlangen, sonst macht er sich schadenersatzpflichtig (Urteil v. 11.04.2018, Az. 66 S 275/17).

Keine 3 Angebote eingeholt: WEG-Verwalter trägt die Prozesskosten!

Keine 3 Angebote eingeholt: WEG-Verwalter trägt die Prozesskosten!

Lesezeit: 2 Minuten Ist ein Beschluss Ihrer Eigentümergemeinschaft fehlerhaft, können Sie mit der Anfechtungsklage gegen ihn vorgehen. Gewinnen Sie den Prozess, trägt die Gemeinschaft als Verliererin die Kosten des Rechtstreits. Hat Ihr Verwalter die Anfechtbarkeit eines Beschlusses schuldhaft verursacht, muss er der Gemeinschaft die Prozesskosten erstatten. Das hat das Landgericht Berlin in einem Fall entschieden, in dem ein Verwalter bei der Vorbereitung einer Entscheidung über Sanierungsarbeiten nur ein einziges Angebot eingeholt hatte (Urteil v. 02.02.18, Az. 85 S 98/16 WEG).

Ihr gutes Recht als Wohnungseigentümer: Wiederholte Einsicht in die Verwaltungsunterlagen

Ihr gutes Recht als Wohnungseigentümer: Wiederholte Einsicht in die Verwaltungsunterlagen

Lesezeit: < 1 Minute Kennen Sie das auch? Ihr Verwalter war schon nicht besonders freundlich, als Sie ihn zum ersten Mal um Einsicht in die Unterlagen Ihrer Jahresabrechnung gebeten haben. Als Sie ihn ein weiteres Mal darum gebeten haben, wurde er regelrecht ungehalten. Und vielleicht hat er Ihnen die Einsichtnahme auch mit dem Argument, Sie hätten die Unterlagen bereits eingesehen, verweigert. Doch das ist nicht rechtens. WEG-Verwalter sind verpflichtet, Wohnungseigentümer ihr Verlangen hin - durchaus auch mehrfach - Einsicht in die Verwaltungsunterlagen zu erteilen. Kommt der Verwalter dieser Pflicht nicht nach, macht das einen später auf Ihrer Eigentümerversammlung gefassten Beschluss anfechtbar (LG Frankfurt/Main, Urteil v. 12.01.17, Az. 2-13 S 48/16).

Mieten oder kaufen: So wohnen Sie am besten

Mieten oder kaufen: So wohnen Sie am besten

Lesezeit: 2 Minuten Zur Miete wohnen oder eine Immobilie kaufen? Die Frage war noch nie für so viele aktuell: Die Zinsen sind niedrig, die Geldanlagen bringen vermeintlich kein Geld - und Sorge um die Zukunft sowie Inflation macht sich breit. Eine häufige Überlegung ist dabei der Kauf einer Wohnung oder eines Hauses, um so Werte zu schaffen und dem Vermieter zu entkommen. Für wen lohnt sich das, für wen nicht?

Eigentümerversammlung: Beschränkung des Rederechts muss so schonend sein!

Eigentümerversammlung: Beschränkung des Rederechts muss so schonend sein!

Lesezeit: 2 Minuten Haben Sie das schon mal auf Ihrer Eigentümerversammlung erlebt: Ein Eigentümer möchte noch einen Redebeitrag leisten, oder eine Frage stellen, erhält aber nicht die Gelegenheit dazu. Das kann problematisch sein, denn eine Beschränkung des Rederechts der Wohnungseigentümer auf der Eigentümerversammlung ist zwar grundsätzlich zulässig, muss aber unter Beachtung des Verhältnismäßigkeitsprinzips so schonend wie möglich erfolgen. (LG Frankfurt/Main, Urteil v. 07.06.18, Az. 2-13 S 88/17)

Hausbau-Tipps: So geht's los!

Hausbau-Tipps: So geht’s los!

Lesezeit: < 1 Minute Ein Haus zu bauen ist eine spannende und herausfordernde Angelegenheit, für alle Beteiligten! Worauf Sie besonders achten sollten, wenn Sie mit Angeboten und Leistungen konfrontiert werden, damit Sie als Bauherr nicht die Übersicht verlieren, sagt Ihnen dieser Artikel.

Jahresabrechnung: Änderung der Flächenangaben nur mit gesondertem Beschluss!

Jahresabrechnung: Änderung der Flächenangaben nur mit gesondertem Beschluss!

Lesezeit: < 1 Minute Nicht wenige Wohnungseigentümer stellen nach genauer Durchsicht der Jahresabrechnung Abweichungen zu der Abrechnung des Vorjahres fest. Meist ist ein anderer Verteilerschlüssel gewählt worden oder es wurden bei der Abrechnung nach Wohnfläche andere Flächenangaben zugrunde gelegt. Das geht aber nicht – eine solche Änderung in der Jahresabrechnung ist nur mit einer vorangegangenen ausdrücklichen Beschlussfassung möglich (LG Frankfurt, Urteil v. 17.05.18, Az. 2-13 S 91/16).

Versammlungsprotokoll: Eigentümer darf Korrektur nur bei besserer Rechtsposition verlangen

Versammlungsprotokoll: Eigentümer darf Korrektur nur bei besserer Rechtsposition verlangen

Lesezeit: < 1 Minute Stoßen Sie auch beim Lesen des Versammlungsprotokolls Ihrer Eigentümerversammlung immer wieder auf Fehler? Das ist leider keine Seltenheit. Immer wieder kommt es vor, dass sich in ein solches Protokoll Fehler einschleichen und Beschlüsse und Besprechungsinhalte gar nicht, falsch oder nur unvollständig wieder gegeben werden. Dann können Sie als Wohnungseigentümer eine Änderung des Protokolls verlangen. Allerdings nur, wenn sich Ihre Rechtsposition durch die begehrte Änderung verbessert (LG Frankfurt/Main, Urteil v. 11.10.17, Az. 2-13 S 107/17).

Beschluss über Gartenbepflanzung - hier müssen die Eigentümer konkret werden!

Beschluss über Gartenbepflanzung – hier müssen die Eigentümer konkret werden!

Lesezeit: < 1 Minute Gehört zu Ihrer Wohnungseigentumsanlage ein Garten, möchten Sie auch wenn Sie kein großer Gärtner sind, dass er schön aussieht. Am einfachsten ist es für Sie, wenn Sie die Gestaltung des Gartens einem Gärtner überlassen. Schließlich kennt der sich ja am besten aus. Achten Sie dann aber unbedingt darauf, dass Sie die konkrete Bepflanzung benennen. Anderenfalls ist Ihr Beschluss anfechtbar (Amtsgericht München, Urteil v. 06.09.17, Az. 48 C 7764/17).

Extra-Vergütung für WEG-Verwalter wegen Hausgeldklagen - das geht!

Extra-Vergütung für WEG-Verwalter wegen Hausgeldklagen – das geht!

Lesezeit: < 1 Minute Zahlt ein Eigentümer sein Hausgeld nicht wie geschuldet, wird eine Klage notwendig. Auch wenn die Eigentümergemeinschaft einen Rechtsanwalt mit der Klageerhebung betraut, bleibt doch immer noch Einiges an Arbeit an dem Hausverwalter hängen. Beschließen die Eigentümer der Gemeinschaft, diese Arbeiten zusätzlich pauschal mit 200 € zu vergüten, ist das nicht zu beanstanden (AG Bonn, Urteil v. 24.01.2018, Az. 27 C 136/17).

Fußball-WM: Nur in wenigen Fällen muss der Vermieter die Parabolantenne des Mieters akzeptieren

Fußball-WM: Nur in wenigen Fällen muss der Vermieter die Parabolantenne des Mieters akzeptieren

Lesezeit: 2 Minuten Die Fußball-Weltmeisterschaft ist in vollem Gange. Weil viele ausländische Mieter zumindest die wichtigen Spiele auch in ihrer Landessprache sehen möchten, hat die Zahl der Parabolantennen in den letzten Wochen deutlich zugenommen. Für Sie stellt sich dann oft die Frage: "Darf mein Mieter eine Antenne außerhalb seiner Wohnung anbringen?"

Instandsetzung in der WEG: Firma muss im Beschluss benannt werden

Instandsetzung in der WEG: Firma muss im Beschluss benannt werden

Lesezeit: 2 Minuten Wenn die Eigentümer einer Eigentümergemeinschaft eine Sanierungsmaßnahme planen, sollten sie daran denken, den Beschluss darüber so genau wie möglich zu fassen. Schon wenn sie die zu beauftragende Firma nicht in ihrem Beschluss angeben, führt das nämlich zu dessen Anfechtbarkeit. Das gilt selbst dann, wenn die Firma den auf der Versammlung anwesenden Eigentümern vorgestellt wurde (AG Marl, Urteil v. 19.03.18, Az. 34 C 8/17).

Auch für Mieter gilt: Keine fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung!

Auch für Mieter gilt: Keine fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung!

Lesezeit: 2 Minuten Bei fristlosen Kündigungen gilt ein wichtiges Prinzip: Vor der "Roten Karte" muss erst die "Gelbe Karte" gezeigt werden. Es muss also immer zuerst abgemahnt werden (§ 543 Abs. 3 BGB). Doch während Ihre Mieter hierum wissen und sich allenfalls erst nach einer Abmahnung korrekt verhalten, geben sie Vermietern oft nicht die Chance sich vertragsgemäß zu verhalten.

So berücksichtigen Vermieter Mietminderungen in ihrer Betriebskostenabrechnung korrekt

So berücksichtigen Vermieter Mietminderungen in ihrer Betriebskostenabrechnung korrekt

Lesezeit: 2 Minuten Soweit ein Mieter die Betriebskosten mindern darf, darf er auch die Betriebskosten mindern. Sogar die verbrauchsabhängigen Betriebskosten darf er dann mindern. Rechtmäßig geminderte Betriebskosten sind also vom Mieter nicht geschuldet. Weil das so ist, muss der Vermieter rechtmäßig geminderte Betriebskosten in der Betriebskostenabrechnung berücksichtigen (BGH, Urteil v. 13.04.11, Az. VIII ZR 223/10).

Das Einmaleins für Vermieter: Diese Fallstricke sollten Sie kennen!

Das Einmaleins für Vermieter: Diese Fallstricke sollten Sie kennen!

Lesezeit: 2 Minuten Wer im Besitz einer Immobilie ist, die er nicht selbst bewohnt, tut gut daran, Wohnung oder Haus zu vermieten. Denn attraktiver Wohnraum ist rar gesät und ein mehr oder weniger passives Einkommen durch die Vermietung einer Wohnimmobilie zu generieren, ist gewiss nicht die schlechteste Möglichkeit, sein Einkommen zu erhöhen. Doch gerade aus rechtlicher Perspektive ist die Vermietung einer Immobilie auch ein Risiko. Hier erfahren Sie, worauf Sie als Vermieter achten sollten.

Bundesfinanzhof: Nur halbe Abschreibung bei alleiniger Nutzung der gemeinsamen Eigentumswohnung

Bundesfinanzhof: Nur halbe Abschreibung bei alleiniger Nutzung der gemeinsamen Eigentumswohnung

Lesezeit: 2 Minuten Sicherlich ist Ihnen bekannt, dass einzelne Zimmer einer Eigentumswohnung als Büro genutzt und steuerlich abgesetzt werden können. Der Bundesfinanzhof hatte kürzlich einen Fall zu entscheiden, indem es um eine ganze Wohnung ging, die als Büro genutzt wurde. Konkret hatte Bundesfinanzhof die Frage zu klären, ob die laufenden Kosten für die Wohnung als Werbungskosten geltend gemacht werden konnten (Urteil v. 06.12.17, Az. VI R 41/15).

Umzugspauschale in der WEG: 100 € Pauschale sind zu viel

Umzugspauschale in der WEG: 100 € Pauschale sind zu viel

Lesezeit: < 1 Minute Bekanntermaßen hinterlässt ein Umzug meist Spuren – in Wohnungseigentümergemeinschaften am Gemeinschaftseigentum. Sofas, Schränke und große Haushaltsgeräte müssen durch den Flur getragen und vielleicht auch noch eine enge Treppe hinuntergebracht werden. Da bleibt es nicht aus, dass es zu Abschürfungen an den Wänden oder dem Treppengeländer kommt und auch Kratzer an der gemeinschaftlichen Haustür können bei solchen Aktionen schnell entstehen.