Mieten & Vermieten

Zahl der Mietnomaden steigt: Schützen Sie sich vor Mietbetrug

Zahl der Mietnomaden steigt: Schützen Sie sich vor Mietbetrug
geschrieben von Dr. Tobias Mahlstedt

Tausende Mietnomaden ziehen in Deutschland von Wohnung zu Wohnung – Mietbetrug ist ein Delikt mit steigender Tendenz. Für Sie als Vermieter können die Zahlungsverweigerer zur existenziellen Bedrohung werden. Lesen Sie, wie akut nach einer neuen Studie des Bundeskriminalamts die Mietbetrugsfälle zugenommen haben und wie Sie sich schützen können.

Mietbetrugsfälle um 20% gestiegen
Nun gibt es amtliche Zahlen, die erschüttern. Das Bundeskriminalamt registrierte 2009 eine Steigerung der Mietbetrugsfälle durch Mietnomaden um mehr als 20 Prozent auf 11.624. Gezählt wurden dabei aber nicht nur Anzeigen von Privatvermietern, sondern auch von Unternehmen oder Hoteliers.

Jeder Mietnomade ist schweres Vermieter-Schicksal
Denn im Schnitt kostet jeder Mietnomade oder Mietbetrugsfall den betreffenden Vermieter rund 25.000 Euro. Diese hohe Summe liegt vor allem daran, dass es gut und gerne zwei Jahre dauern kann, bis eine Räumungsklage durchsetzt und vollstreckt ist. Oder noch länger.

Wenn der Mietnomade plötzlich einen Untermieter aus dem Hut zaubert, der nicht im Räumungsurteil steht, muss man als Vermieter oft noch mal von vorn anfangen.

Schutz vor Mietnomaden durch Gespräche mit vorherigen Vermietern
Passen Sie bei jeder Neuvermietung so gut als möglich auf. Ich vertraue hier besonders auf ein persönliches Gespräch mit dem bisherigen Vermieter des Mietinteressenten. Und wenn der Mietinteressent nicht bereit ist, dies zu ermöglichen und dessen Namen zu nennen, bin ich gewarnt. Mein Tipp: Machen Sie es ebenso!

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Dr. Tobias Mahlstedt

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