Wie Sie bei Renovierung Ihrer Immobilie Werbungskosten aufteilen

Egal, ob das Dach kaputt ist oder die Heizungsanlage ausgetauscht werden muss. Sie können als Vermieter den Fiskus daran beteiligen, wenn Sie in die Renovierung oder Instandhaltung Ihrer Immobilie investieren. Dabei ist es oft vorteilhaft, die Werbungskosten aufzuteilen.

Sie können dabei wählen, ob die Kosten sofort oder gleichmäßig über einen Zeitraum von zwei bis zu fünf Jahren mit Einkünften verrechnen werden sollen. Die zweite Variante ist für Sie insbesondere dann von Vorteil, wenn Ihr zu versteuerndes Einkommen in den nächsten Jahren zunehmen wird. Haben Sie dagegen nur in einem Jahr ungewöhnlich hohe Einkünfte, etwa wegen einer Abfindung, stehen Sie mit einem einmaligen Sofortabzug besser da.

Fiskus unterstützt nicht gewerbliche Vermieter bei größeren Aufwendungen
Der maßgebliche § 82b der Einkommensteuer-Durchführungsverordnung setzt der Aufteilung Ihrer Werbungskosten aber auch Grenzen. Die Immobilie muss hauptsächlich zu Wohnzwecken genutzt werden und sie darf nicht zum Betriebsvermögen gehören.

Sollten Sie die Vermietung gewerblich betreiben, können Sie von der Regelung nicht profitieren. Schließlich muss es sich bei den Kosten für Renovierung oder Instandhaltung um eine "größere Aufwendung" handeln, und die beginnt erst ab 2.000 Euro.

Veröffentlicht am 27. August 2009
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