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Mietrechtsänderungsgesetz: Neue Förderung von Photovoltaik-Anlagen

Mietrechtsänderungsgesetz: Neue Förderung von Photovoltaik-Anlagen
geschrieben von Julia Poluliakh

Strom und Energie sind wertvoll. Wer hier seinen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten kann, der sollte nicht zögern, denn die Nutzung von „guter Energie“ und Möglichkeiten, im Alltag in diesem Bereich einzusparen, sind für jedes Budget möglich und werden von vielen Seiten gefördert und unterstützt.

Vielerorts setzt sich auch die Politik ein, wenn es um energetische Sparmaßnahmen geht, die umgesetzt werden sollen. So ist für das Jahr 2013 etwa das angekündigte Mietrechtsänderungsgesetz geplant, das unter anderem die energetische Modernisierung von vermieteten Wohnräumen behandelt und die Vermieter zu diesem Schritt stärken will.

Ebenso wird von der Bundesregierung die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage gefördert. Neben den Einspeisevergütungen bestehen unterschiedliche Fördermöglichkeiten, unter anderem aus zinsgünstigen Krediten für Solaranlagen. Ebenso wird der Eigenverbrauch von erzeugtem Solarstrom begünstigt.

Was ist Photovoltaik?

Technisch steckt hinter einer Photovoltaik-Anlage folgendes Prinzip: Im Sonnenlicht lässt sich elektromagnetische Strahlung (Photonen) finden. Dieses erreicht nun die Photovoltaik-Anlage, welche über ein auf Silizium basierendes Halbleitermaterial, Photo- oder Solarzelle genannt, verfügt. Trifft Sonnenlicht auf Photozelle werden Elektronen in Bewegung gesetzt. Dadurch wird dann Strom erzeugt.

Anders ausgedrückt lässt sich sagen, dass durch den photovoltaischen
Effekt eine sehr umweltschonende Form der Energiegewinnung genutzt
werden kann. Sonnenlicht, welches unbegrenzt zur Verfügung steht, wird
hier in dringend benötigte elektrische Energie umgewandelt.

Förderung der Sonnenenergie

Um den Verbrauchern die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage besonders attraktiv zu machen, unterstützt die Bundesregierung seit Jahren den Kauf einer solchen Solarstromanlage. Das im Jahr 2000 in Kraft getretene Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) wurde seither angepasst und geändert, zuletzt im Jahr 2012.

Durch das EEG wird eine garantierte Vergütung von Solarstrom gesichert und dies über einen Zeitraum von 20 Jahren. Für jeden ist so eine Finanzierung einer Photovoltaik-Anlage möglich. Die Netzbetreiber sind durch die Regelungen im EEG dazu angehalten, alle Anlagen, die zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen genutzt werden, auch ans Stromnetz anzuschließen. Zudem müssen die Netzbetreiber den Anlagenbetreibern diesen Strom auch abnehmen und vergüten, dies wird Einspeisevergütung genannt.

Da diese staatliche Einspeisevergütung, die durch das EEG gewährleistet ist, eine Sicherheit darstellt, wird eine Finanzierung einer Photovoltaik-Anlage durch eine Bank erheblich vereinfacht. Eigenkapital wird oft nicht benötigt, da sogar eine Finanzierung von 100% möglich ist.

Die garantierte Einspeisevergütung für Solarstrom liegt bei 43 Cent pro
Kilowattstunde, was zurzeit etwa dem fünffachen des eigentlichen
Strompreises entspricht. Je größer also die Solaranlage gebaut wird,
desto mehr Energie wird produziert, die letztlich nicht im eigenen
Haushalt verbraucht wird. Diese restliche Energie wird dann in das
Stromnetz eingespeist und mit dem gültigen Betrag vergütet. Und diese
Vergütung erfolgt, wie bereits erwähnt, garantiert für die nächsten 20
Jahre.

Photovoltaik-Anlagen: Attraktiver denn je

Diese Einspeisevergütung lässt die Nachfrage nach Photovoltaik in den letzten Jahren stetig ansteigen. Weitere Vorteile die eine solche Anlage bietet, sind natürlich ganz klar der Klimaschutz und die Schonung wichtiger Ressourcen. Fossile Rohstoffe wie Erdöl sind begrenzt, Sonnenlicht jedoch gibt es sprichwörtlich im Überfluss.

Solarstrom kommt völlig ohne CO2-Produktion aus. Ist zudem die Investition in die Anlage getätigt, sind keine weiteren Ausgaben mehr nötig, denn die Solarenergie als auch der aus ihr gewonnene Strom kosten kein Geld. Über lästige Strompreisschwankungen müssen Sie sich mit einer Photovoltaik-Anlage keine Gedanken mehr machen.

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Julia Poluliakh

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