Mieten & Vermieten

Mieterhöhung: Formalien beachten

Sie sind Vermieter und möchten eine Mieterhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete durchführen? Eine Angelegenheit, in der kleine Fehler das ganze Vorhaben zunichte machen können. Diese Formalien müssen Sie beachten, damit die Erhöhung rechtssicher ist.

Schnell-Check Formalien Mieterhöhung

  • Die Miete darf sich in den zwölf Monaten vor der Mieterhöhung, bwz. dem Erhalt des Ihres Mieterhöhungsverlangs durch den Mieter, nicht verändert haben. Ausnahme: Mieterhöhungen wegen Modernisierung.
  • Innerhalb von drei Jahren dürfen Sie die Miete um höchstens 20% anheben.
  • Nachdem der Mieter das Mieterhöhungsverlangen erhalten hat, hat er eine Überlegungsfrist. Diese geht vom Erhalt bis zum Ablauf des zweiten Monats nach dem Erhalt.
  • Wenn der Mieter der Mieterhöhung zustimmt, muss er die höhere Miete mit dem Beginn des dritten Monats nach Erhalt des Mieterhöhungsverlangens zahlen.
  • Wenn der Mieter der Mieterhöhung nicht zustimmt, muss der Vermieter binnen drei Monaten, nachdem die Überlegungsfrist abgelaufen ist, auf Zustimmung zur Mieterhöhung Klage erheben.
  • Bis zum Ende des zweiten Monats nach dem Erhalt des Mieterhöhungsverlangens, also innerhalb der Überlegungsfrist, kann der Mieter aufgrund der Mieterhöhung das Mietverhältnis außerordentlich kündigen. Die Kündigung gilt dann zum Ende des übernächsten Monats und die Mieterhöhung tritt nicht davor ein.
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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.