Aufzugkosten: So verteilen Sie die Kosten im Mehrparteienhaus

Der Aufzug ist Bestandteil des Gemeinschaftseigentums, doch über die damit verbundenen Kosten gibt es immer wieder Streit. Je höher die Etage gelegen ist, in der ein Mieter wohnt, desto mehr profitiert er von einem Fahrstuhl. Wie Sie die Kostenverteilung abrechnen ist nach einem Urteil des Landgerichts Hamburg geregelt.

Zu den Aufzugskosten gehören die Kosten des Betriebsstroms, der Wartung und Pflege der Anlage und die regelmäßige Prüfung der Betriebssicherheit und Betriebsbereitschaft. Wenn Sie als Vermieter einen Fahrstuhl nachträglich in Ihr Gebäude einbauen lassen, handelt es sich um eine Modernisierung, an deren Kosten Sie Ihre Mieter beteiligen können.

Aufzugskosten anteilig auf Ihre Mieter umlegen
Nach dem Urteil der Hamburger Richter gibt es eine klare Regelung, in welcher Höhe welcher Mieter aus jeweiliger Etage an den Kosten zu beteiligen ist. Die folgende Tabelle zeigt wie Sie die Aufzugkosten gerecht auf Ihre Mieter umlegen können.

EG

0,0%

1. OG

12,0%

2. OG

17,5%

3. OG

21,0%

4. OG

23,5%

5. OG

26,0%

(LG Hamburg, Urteil v. 30.05.2002 – 333 S 81/

Veröffentlicht am 28. Oktober 2009