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Abfuhr von Sperrmüll in Haus und Garten: Wann Ihr Mieter die Kosten tragen muss

Abfuhr von Sperrmüll in Haus und Garten: Wann Ihr Mieter die Kosten tragen muss
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geschrieben von experto.de

Besonders in größeren Mehrfamilienhäusern sammelt sich vorzugsweise im Keller oder auf dem rückwärtigen Teil des Mietgrundstücks immer wieder Sperrmüll an. Vermieter reagieren meist in der Weise, dass Sie Entrümpelungsaktionen durchführen und die Kosten anschließend auf alle Mieter im Haus verteilen. Das ist unzulässig.

Entweder gelingt es Ihnen als Vermieter, die Mieter zu ermitteln, die in vertragswidriger Weise ihren Sperrmüll entsorgen. Dann sind die Kosten für die Abfuhr von Sperrmüll von diesen Mietern zu tragen. Oder aber die betreffenden Mieter bleiben unentdeckt. Dann sind die Kosten der Entrümpelungsaktion nicht umlagefähig, aber wenigsten noch als Werbungskosten bei den Mieteinkünften abzugsfähig.

Ausnahmsweise sind die Kosten für die Beseitigung von Sperrmüll als Betriebskosten umlagefähig, wenn es sich um laufende Kosten handelt, weil die Mieter immer wieder Sperrmüll in den Kellergängen oder etwa im Garten abstellen. Hier sind die Kosten für die Entsorgung von Sperrmüll Ausdruck einer ordnungsgemäßen Bewirtschaftung des Mietobjekts. Voraussetzung ist allerdings, dass Sie zuvor zumindest versucht haben, das wilde Abstellen von Sperrmüll zu unterbinden (zum Beispiel durch wiederholte Rundschreiben an die Mieter).

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