Richtiges Heizen und Lüften zur Vermeidung von Schimmelpilzen

Häufiges Lüften hilft gegen Schimmelpilze in der Wohnung.

Wer die Bildung von Schimmelpilzen in Wohnräumen vermeiden möchte, der kann schon im Vorhinein aktiv dagegen Maßnahmen ergreifen. Nicht nur durch bauliche Maßnahmen lässt sich die Bildung von Schimmelpilzen in Wohnräumen vermeiden, sondern auch durch richtiges Heizen und Lüften. Was Sie dabei beachten sollten, lesen Sie in diesem Artikel.

Falsches Heizen und Lüften begünstigt in vielen Fällen die Bildung und Ausbreitung von Schimmelpilzen. Oft schenkt man diesem Punkt nicht so viel Beachtung. Der Vermieter schiebt hier die Schuld auf den Mieter, dieser wieder macht den Vermieter durch bauliche Mängel der Immobilie für die Bildung von Schimmel verantwortlich.

Erfahrungsgemäß lässt sich die Bildung von Schimmelpilzen in vielen Fällen durch richtiges Lüften und Heizen vermeiden. Folgende Regeln sollten deshalb unbedingt beachtet werden, wenn Sie auf Schimmelpilzbildung in Wohnräumen verzichten möchten.  

Lüft- und Heizverhalten
Ein richtiges Lüft- und Heizverhalten der Bewohner führt dazu, dass die Bildung von Schimmelpilzen eingedämmt und sogar vermieden werden kann. Hierbei müssen Sie sich vorstellen, dass ein Haushalt, in dem sich Menschen aufhalten, regelmäßig Feuchtigkeit in die Umgebungsluft abgibt. Bei einer wissenschaftlichen Studie wurde festgestellt, dass ein Haushalt mit 4 Personen ca. 15. Liter Wasser an die Raumluft abgibt. Das hier nun an die Raumluft und von ihr gespeicherte, abgegebene Wasser muss nun irgendwie wieder aus der Raumluft entfernt werden. Dies erfolgt  durch einen regelmäßigen Austausch der Innenluft zur Außenluft.

Dies bedeutet also, dass ein entsprechendes Lüftungsverhalten erforderlich ist. Je nach Jahreszeit ist somit ein unterschiedlicher Lüftungsrhythmus erforderlich. Beim Lüften ist zu beachten, das kalte Luft bei Weitem weniger Wasserdampf aufnehmen kann, als dies bei warmer Luft der Fall ist. Dies bedeutet, dass in kühlen Räumen die Luftfeuchtigkeit im Regelfall geringer als in temperierten Räumen ist. In den Wintermonaten ist die Außenluft meist trockener als die Luft in beheizten Räumen. Es reicht im Winter also aus, wenn man bei normalem Heizverhalten ca. alle zwei Stunden kurz lüftet.

Veröffentlicht am 6. September 2011
Diesen Artikel teilen