Instandhaltung

Neue Aufträge durch den Energiepass für Gebäude

Ab 03.01.2006 müssen alle EU-Staaten einen Energiepass für Gebäude einführen. Dann müssen Gebäudeeigentümer Miet- und Kaufinteressenten bei der Neuvermietung bzw. beim Verkauf von Gebäuden diesen Energiepass vorlegen.

Der Energiepass dient dazu, die  Qualität der Energie des betreffenden Gebäudes darzustellen – ganz so, wie man heute beim Auto den Spritverbrauch oder bei der Waschmaschine den Wasserbedarf im Prospekt angegeben findet. Außerdem soll der Energiepass Modernisierungsempfehlungen enthalten, in denen Einsparmöglichkeiten für die Gebäude aufgezeigt werden. Ausgestellt wird er von spezialisierten Energieberatern.

Ein Feldversuch der deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) wurde bereits durchgeführt. Sobald die Ergebnisse ausgewertet und im Energiepass berücksichtigt sind, wird die dena eine Markteinführungskampagne starten. Spätestens dann (vermutlich im Spätsommer 2005) wird der Energiepass ein Thema für Immobilienbesitzer sein. Energetisch schlechte Gebäude werden nur noch mit deutlichen Preisabschlägen zu vermieten bzw. zu verkaufen sein.

Tipp: Vor allem Handwerker des Bereichs Heizung/Sanitär/Klima sollten schon in diesem Sommer mit dem Argument "Der Energiepass kommt" werben und für ihre Energie sparenden Leistungen trommeln. Laden Sie Ihre Kunden zu Vortragsveranstaltungen ein oder schicken Sie ihnen einen Informationsbrief zum Thema. Je früher Sie sich als Experte in Sachen Energiesparmaßnahmen profilieren, desto mehr werden Sie vom Energiepass und dem damit zusammenhängenden Modernisierungsboom profitieren.

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.