Instandhaltung

Betriebskostenabrechnung auf vollständige Angaben überprüfen

Betriebskostenabrechnung auf vollständige Angaben überprüfen
geschrieben von Michael Konetzny

Die Betriebskostenabrechnung Ihres Vermieters sollten Sie immer überprüfen, denn Fehler in der Abrechnung müssen Sie nicht hinnehmen. Hier finden Sie Hinweise zu den notwendigen Angaben, die in jeder Betriebskostenabrechnung enthalten sein müssen und was Sie tun können, wenn diese Angaben fehlen.

Wenn Sie die Betriebskostenabrechnung Ihres Vermieters bekommen, sollten Sie diese ruhig genauestens überprüfen. Hierzu haben Sie zwei Monate Zeit. Mögliche Einwände sollten Sie Ihrem Vermieter schriftlich mitteilen.

Betriebskostenabrechnung überprüfen

Wenn Sie bei der Betriebskostenabrechnung überprüfen möchten, ob die dort aufgeführten Beträge tatsächlich angefallen sind, können Sie Ihren Vermieter um Einsicht in die Belege bitten. Um die Betriebskostenabrechnung zu überprüfen, hat es sich insbesondere bewährt, die aktuelle Abrechnung mit denen aus den Vorjahren zu vergleichen. Sind bestimmte Kosten stark gestiegen, sollte der Vermieter Gründe hierfür nennen können. Auch ein Vergleich mit den Durchschnittswerten aus dem Betriebskostenspiegel kann sich lohnen.

Betriebskostenabrechnung vor allem bei hohen Nachzahlungen überprüfen

Hat Ihnen der Vermieter die Abrechnung rechtzeitig zugesendet und hatten Sie Gelegenheit, die Betriebskostenabrechnung zu überprüfen, so müssen Sie die Nachzahlung leisten. Stellt sich trotz einer hohen Nachzahlung nach der Prüfung heraus, dass die Betriebskostenabrechnung korrekt ist, so müssen Sie allerdings damit rechnen, dass der Vermieter auch die Vorauszahlungen anpasst. Insofern gibt es eine Doppelbelastung.

Wann können Sie eine Betriebskostenabrechnung überprüfen?

Eine Betriebskostenabrechnung können Sie  nur sinnvoll überprüfen, wenn sie mindestens zu jedem Posten

  • die Gesamtkosten des Hauses,
  • Ihren Anteil an den Gesamtkosten und
  • den Schlüssel enthält, mit dem die Gesamtkosten auf die Mieter umgelegt worden sind.

Ist im Mietvertrag nichts anderes vereinbart, ist die Wohnfläche der Umlagemaßstab.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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Michael Konetzny

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