Instandhaltung

Achtung, Asbest im Haus

Achtung, Asbest im Haus
geschrieben von Burkhard Strack

Wer Asbest bei der Sanierung seines Hauses verwendet hat, muss einen späteren Käufer darauf hinweisen. Der Bundesgerichtshof musste sich mit dem Fall eines Hauses befassen, das in den 80er Jahren mit Asbestzementtafeln saniert worden war.

Der Verkäufer wies den Käufer nicht darauf hin, dass bei der Sanierung Asbest verwendet worden war. Ein potenzieller Käufer hatte es sich bereits anders überlegt, als er von den Asbestzementtafeln erfuhr. Aber: So nicht! Der Käufer hätte über die Verwendung des Asbests informiert werden müssen, so der Bundesgerichtshof (Az. V ZR 30/08).

Auch einen Gewährleistungsausschluss im Kaufvertrag wollten die Richter so nicht stehen lassen: Wenn bei dem Hausverkauf mit Asbest arglistige Täuschung vorlag, ist er sowieso unwirksam. Ob dies der Fall war, klärt nun die Vorinstanz.

Tipp: Kaufen Sie kein Haus ohne einen Sachverständigen einzuschalten. Von Vorschäden und schadstoffbelasteten Baumaterialien erfahren Sie so früh genug. Nicht alle Richter stellen sich wie im oben genannten Fall auf die Seite des Käufers.

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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