Immobilienrecht

Mittelbare Grundstücksschenkung ist sinnvoller als Bargeld

Mittelbare Grundstücksschenkung ist sinnvoller als Bargeld
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Die mittelbare Grundstücksschenkung ist sinnvoller, als größere Barbeträge zu verschenken Sie empfiehlt sich vor allem dann, wenn Bargeldzuwendungen beim Empfänger zur Schenkungssteuer führen. Diese ist vermeidbar, wenn der Beschenkte dieses Geld in eine vorher bestimmte Immobilie investiert.

Dann bemisst sich die Schenkungsteuer nach dem deutlich niedrigeren Grundbesitzwert. Wichtig dabei: Es muss sich um ein klar bezeichnetes Grundstück handeln. Das sollten Sie unbedingt schriftlich festhalten. Nachteilig bei mittelbaren Grundstücksschenkungen ist der fehlende Anspruch auf Eigenheimzulage. Diese kann nur jemand beantragen, der eigene finanzielle Mittel zum Kauf oder zum Bau aufbringt. Wenn der Beschenkte keine erforderlichen Eigenmittel hat, kann ihm eine weitere Schenkung helfen. Diesmal aber in bar und von einer anderen als der an der Grundstücksschenkung beteiligten Person.

Tipp
Haben die Eltern für ein Kind den Hauptteil geleistet, könnten die Großeltern für die Eigenmittel sorgen. So sind für die maximal mögliche Eigenheimzulage mindestens 51.120 Euro an Eigenmitteln erforderlich. Dieser Betrag ist bei Schenkungen von Großeltern an Enkel von der Schenkungsteuer befreit. Der Enkel kann dann für einen Neubau zusätzlich 20.448 Euro Eigenheimzulage kassieren. Beachten Sie aber: Die Schenkungsfreibeträge können innerhalb von 10 Jahren nur einmal beansprucht werden.

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