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Solaranlagenförderung schrumpft: Lohnen sich Photovoltaikanlagen noch?

Solaranlagenförderung schrumpft: Lohnen sich Photovoltaikanlagen noch?
geschrieben von Burkhard Strack

Dank Energiewende sind Photovoltaikanlagen gefragter als je zuvor. Doch diese Nachfrage lässt die Subventionen schrumpfen. Lohnt es sich trotz sinkender Solaranlagenförderung noch, in Solaranlagen zu investieren? experto.de klärt die Situation für Sie.

Solaranlagenförderung wird gekürzt
Nach dem Solaranlagenboom in den Sommermonaten dieses Jahres ist es nun klar, dass eine Förderungskürzung zur Jahreswende ansteht. Und die soll deutlich höher ausfallen als erwartet, als wahrscheinlich gilt eine Kürzung von 15%. Denn nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) gilt, je mehr Solaranlagen pro Jahr erbaut werden, umso mehr schrumpft die Förderung.

Und auch in Zukunft ist mit weiteren Kürzungen zu rechnen. Das Problem: Obwohl die Photovoltaik einen relativ geringen Beitrag zur bundesweiten Stromerzeugung leistet, macht die Solarförderung etwa die Hälfte der Hilfen für erneuerbare Energien aus. Bereits jetzt ist klar, dass die Solartechnik überfördert wird, weitere Konsequenzen sind zu erwarten.

Gleichen Sie die Kürzung bei der Solaranlagenförderung aus
Dies bedeutet dennoch nicht, dass man nicht in Solaranlagen investieren sollte. Vielmehr kann man die Förderungskürzung damit ausgleichen, bei dem Kauf einer Solaranlage genau auf den Preis zu achten. Hier lässt sich einiges wieder einsparen, denn noch immer verkaufen viele Firmen ihre Solaranlagen zu teuer.

Einige Betriebe nutzen die fehlende Marktkenntnis ihrer Kunden aus, um Anlagen um ein Vielfaches ihres Preises zu verkaufen. Vielfach schwanken die Preisunterschiede für Anlagen gleicher Qualität von verschiedenen Firmen im vierstelligen Bereich.

Photovoltaikanlagen werden günstiger
Wichtig für den Verbraucher: Zumindest die Marktlage ändert sich zu seinen Gunsten. Chinesische Anlagen drücken die Preise und viele einheimische Hersteller blieben dieses Jahr auf unverkauften Anlagen sitzen. Zusätzlich sollte man wissen, dass durchschnittlich für 2000 € pro kWh eine Anlage mit Qualitätsmodulen, einschließlich Montage und Anschluss, zu erhalten ist. Alles darüber sollte nochmals überdacht und mit Alternativen anderer Firmen verglichen werden.

Es ist schwer, eine Prognose für 2012 bezüglich der Photovoltaik zu machen. Klar ist, die Förderungen schrumpfen, doch auch die Preise sinken, bedingt durch Konkurrenz aus Fernost. Wer genau kalkuliert, kann die schrumpfende Förderung im Moment sogar zu seinem Vorteil nutzen. [mv]

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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