Immobilie als Anlage

Pflegeimmobilien bieten eine hervorragende Anlagemöglichkeit

Pflegeimmobilien bieten eine hervorragende Anlagemöglichkeit
geschrieben von Matthias Chevalier

Pflegeimmobilien bieten eine attraktive Rendite im konjunkturunabhängigen Wachstumsmarkt der stationären Pflege. Die demographische Entwicklung sorgt für eine ständig wachsende und alternde Gesellschaft. Zukünftig sind stationäre Pflegeeinrichtungen ein wichtiger Bestandteil des Immobilienmarktes.

Laut Statistischem Bundesamt werden wir in den nächsten 20 Jahren rund 60 Prozent mehr pflegebedürftige Menschen haben und das bei nur um rund 37 Prozent zulegenden Pflegeplätzen.

Pflegeimmobilien als ideales Investment

Laut einer Studie von DB Research könnten bis 2050 rund 44.000 Pflegeeinrichtungen benötigt werden, bei rund 4,7 Millionen pflegebedürftigen Menschen. Somit müssten pro Jahr 400 neue Pflegeeinrichtungen erstellt werden. Anhand diesen Zahlen wird deutlich, dass Pflegeimmobilien ein hervorragendes Investment
sind.

Ein geeignetes Investement sind Pflegeimmobilien auch, weil durch indexierte Pachtverträge ein Inflationsausgleich stattfindet. Es handelt sich schließlich um einen konjunkturunabhängigen Wachstumsmarkt der stationären Pflege, der durch staatlich refinanzierte Mieten für Sicherheit sorgt. Wer als Anleger sein Augenmerk hauptsächlich auf das Thema Sicherheit legt, ist bei einer Pflegeimmobilie sehr gut aufgehoben.

Kostenübernahmeregelungen sichern die Einnahmen

Die Kostenübernahmeregelungen aus dem Sozialgesetzbuch und ein bonitätsstarker und erfahrener Betreiber bieten die nötige Sicherheit für den Fall, dass der Bewohner einer Pflegeeinrichtung nicht bezahlen kann. Durch die Kostenübernahmeregelungen des Sozialträgers besteht eine indirekte staatliche Absicherung der Einnahmen.

Erfahrene Anbieter bieten hier sogar einen sogenannten Insolvenzschutz, in dem vom Betreiber bereits am Anfang die Investitionskosten aus dem Vergütungsvertrag mit dem Sozialträger abgetreten werden. Durch das Aussonderungsrecht könnte im Falle einer Insolvenz des Betreibers dennoch auf die Einnahmen aus dem Vergütungsvertrag zurückgegriffen werden.

Sanierungsrückstand prognostiziert Abbau von Pflegeheimen

Angesichts des hohen Sanierungsrückstands und der nicht mehr zeitgemäßen Ausstattung (Mehrbettzimmer ohne DU/WC) in vielen älteren Häusern, geht man von einer Konsolidierung des Marktes aus und dass bis 2020 rund jedes siebte Pflegeheim vom Markt verschwinden wird.

Dieser Aspekt ist bei Investments in Seniorenimmobilien umso wichtiger, als diese – ähnlich wie Hotels – besonders abhängig von der Qualität des Betreibers sind. Hinzu kommt, dass die Häuser von Änderungen der Vorschriften der Heimmindestbauverordnung betroffen sein können. 

Wie Ihre Seniorenimmobilie ein Erfolg wird

Weitere wichtige Kriterien für den Anlageerfolg mit Seniorenimmobilien sehen Experten darin,  dass beispielsweise die Ausstattung und das Service-Angebot zur Lage der Einrichtung passen. Hinsichtlich des Standorts ist es zudem wichtig, dass im Einzugsgebiet eine ausreichende Nachfrage sowie eine gute Anbindung ans Ortszentrum vorhanden sind.

Dass sich die Nachfrage nach Pflegeleistungen nicht über einen Kamm scheren lässt, zeigt eine Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung: Sie prognostiziert bis 2030 einen erheblichen Anstieg in den Städten, Regionalzentren und mittelgroßen Universitätsstädten und deren Umland.

Dabei sind vor allem Regionen von Bedeutung, die einen relativ starken Zuwachs von Senioren erwarten dürfen und einen hohen Anteil von Unternehmern und Beamten aufweisen, da diese laut Statistik über das höchste Geld- und Sachvermögen verfügen.

Fazit: Investition in Pflegeimmobilien lohnt sich

Investitionen in Pflegeimmobilien sind für Anlegerportfolien eine ideale Beimischung, nicht nur weil durch die staatliche Refinanzierung eine hohe Einnahmesicherheit gewährleistet wird. 

Über Ihren Experten

Matthias Chevalier

Leave a Comment