Immobilie als Anlage

Inflationsschutz Immobilien

Inflationsschutz Immobilien
geschrieben von Burkhard Strack

Als Inflationsschutz Immobilien zu kaufen scheint die bevorzugte Lösung von durch Krisen verunsicherten Anlegern zu sein. Aber so einfach ist es nicht, zumindest dann nicht, wenn die Immobilien Rendite abwerfen sollen.

Inflationsschutz Immobilien: Wohngebäude werfen am meisten ab
Sollen Immobilien als Inflationsschutz dienen, das heißt mit der Rendite, die sie abwerfen, die Inflationsrate ausgleichen, so sind Wohngebäude mit Indexmiete anscheinend am geeignetsten. In diesem Fall steigt die Miete in Verbindung mit der Teuerungsrate. Auch bei Gewerbeimmobilien werden die Mieten an die Entwicklung des Preisindexes gekoppelt, aber eine Weitergabe der Inflation 1:1 ist in der Praxis oft nicht möglich. Stattdessen werden meist Teilanpassungen vereinbart.

Mieterhöhungen sind deshalb oft nur möglich, wenn die Inflation bestimmte Schwellenwerte überschritten hat. Auf dem Wohnungsmarkt gilt natürlich dasselbe wie für Büroobjekte: Ist dem Mieter die Wohnung zu teuer, zieht er aus. Daher hat sich die Indexmiete nicht durchsetzen können – auch deswegen, weil Vermieter beispielsweise nach einer Modernisierung die Miete nicht erhöhen können. Bedenken Sie jedoch beim Inflationsschutz Immobilien: Eine leerstehende Immobilie kostet nur Geld, und Wert- und Mietsteigerungen bei Immobilien werden nur an hochwertigen Standorten erzielt.

Inflationsschutz Immobilien: Die eigenen vier Wände
Immobilien bleiben stehen, wenn Währungen untergehen – so einfach ist der Gedanke, der viele über den Kauf einer Immobilie nachdenken lässt. Aktien und Anleihen können an Wert verlieren, so dass Krisen immer eine starke Tendenz zur Investition in Sachwerte auslösen (Immobilien, Edelmetalle etc.).

Käufer eines Eigenheims konnten in der Vergangenheit sogar von einer hohen Inflation profitieren, da sie Kredite problemlos zurückzahlen konnten. Eine starke Geldentwertung durch hohen Geldumlauf machte dies möglich. Experten sagen eine Inflationsrate von 5 bis 10 Prozent nach dem Jahr 2010 voraus, so dass sich Sachwerte wie Immobilien wieder als Inflationsschutz anbieten. Feste Zinsen über einen längeren Zeitraum würden dann die Finanzierung erleichtern.

Inflationsschutz Immobilien – meist ist das Hauptmotiv die Angst vor einer Hyperinflation, die alle Vermögenswerte vernichtet. Das Vertrauen in die Währungen und Banken ist weltweit bereits kräftig erschüttert worden, so dass die Immobilie als Inflationsschutz wieder stärker an Bedeutung gewinnt.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Dieser Artikel wurde noch nicht bewertet!
Please wait...

Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

Leave a Comment