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Home-Staging: Der erste Eindruck zählt

Home-Staging: Der erste Eindruck zählt
geschrieben von Magdalena Szarafin

Der erste Eindruck zählt, eine zweite Chance gibt es nicht – das gilt auch für Immobilien. Wenn Sie eine Immobilie veräußern oder vermieten möchten, setzen Sie sich unbedingt mit Home-Staging auseinander. Denn dank Home-Staging kann der Preis Ihrer Immobilie sogar um 15 % erhöht werden. Und dazu verkürzt sich noch wesentlich die Käufer- bzw. die Mietersuche.

Home-Staging: Verkaufspsychologie auch beim Immobilienverkauf von Bedeutung

Auch ein potentieller Immobilienkäufer entscheidet nicht mit dem "kühlen Kopf". Bei 85 % der Frauen und 77 % der Männer entscheidet der erste Eindruck darüber, ob ein Objekt in die engere Auswahl kommt oder auch nicht.

Das berücksichtigen viele Immobilienverkäufer nicht. In der Praxis vermeiden sie sogar die nötigsten Investitionen, um ihre Immobilien zu veräußern. Sie gehen davon aus, dass sich um kleine oder größere Mängel der neue Eigentümer kümmert. Vollkommen falsch – das wissen sehr gut die Home-Staging-Profis.

Home-Staging: Was ist das?

Als Home-Staging wird ein relativ neuer Trend am Immobilienmarkt bezeichnet. Bei diesem Konzept handelt es sich um professionelle Inszenierung der zum Verkauf oder zur Vermietung stehenden Immobilie. Einfache, aber gekonnt eingesetzte Mittel lassen erfahrungsgemäß nicht nur den Verkaufszeitraum verkürzen, sondern auch die Preise der angebotenen Immobilien erhöhen.

Tipps und Tricks rund um Home-Staging

Im Weiteren finden Sie einige Tipps rund um Home-Staging, die Ihnen dabei helfen, Ihre Immobilie gut zum Verkauf vorzubereiten:

  1. Der erste Eindruck ist oft kaufentscheidend. Anhand des gepflegten Außenbildes kommen viele potentielle Käufer zum Schluss, dass sich auch der Rest in einem gepflegten Zustand befindet.
  2. Sauberkeit ist absolut ein Muss. Im gesamten Objekt sollte Sauberkeit herrschen. Insbesondere gilt das für den Bad- und Sanitärbereich – hier sollte jede Stelle genau auf Schmutz untersucht werden.
  3. Reparaturen sind Sache des Verkäufers. "Das geht mich nicht (mehr) an" gilt nicht. Egal ob kleinere oder größere Reparaturen – sie müssen von dem Verkäufer durchgeführt werden, sonst stellen sie für den Käufer einen Anlass zur Preisminderung dar.
  4. Neutrale Präsentation und überlegte Inneneinrichtung. Die Räumlichkeiten sollten "neutralisiert" werden – sämtliche persönliche Gegenstände, wie z. B. Erinnerungsbilder, sollten weggeräumt werden. Dennoch sollen die Räume nicht leer bleiben – es empfiehlt sich, wenige, sorgfältig ausgewählte, hochwertige Möbelstücke zu platzieren.
  5. Guter Duft, angenehmes Licht und passende Deko. Raum-Düfte tragen zum Wohlfühlen bei. Daher sind vor Besichtigungen die Räume gut durchzulüften und neutrale Duftkompositionen können taktvoll eingesetzt werden. Ebenfalls trägt ein gutes Beleuchtungskonzept zum Wohlfühlen bei. Ergänzt sollte das noch um die passende Deko werden: Ein kleiner Blumenstrauß würde nicht schaden und ästhetische Dekoration im Badezimmer trägt meistens auch zum positiven Wohlfühlen des potentiellen Käufers bei.

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Magdalena Szarafin

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