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Immobilien: Eine Bescheinigung der Denkmalschutzbehörde ist für Sie bares Geld wert

Immobilien: Eine Bescheinigung der Denkmalschutzbehörde ist für Sie bares Geld wert
geschrieben von Burkhard Strack

Die Sonderabschreibungen für Baudenkmäler dürften eine der letzten Steueroasen Deutschlands bleiben. § 7i EStG begünstigt Baumaßnahmen an solchen Gebäuden, die nach Landesrecht als Baudenkmal gelten. Begünstigt sind Herstellungs- und Anschaffungskosten, soweit die Baumaßnahmen erforderlich sind. Die Maßnahmen müssen also der Gebäudeerhaltung oder dessen sinnvoller Nutzung dienen.

Maßnahmen, die als Herstellungskosten gelten, können 10 Jahre lang mit 10 Prozent abgeschrieben werden. Im Jahr der Fertigstellung und den folgenden neun Jahren. Für Spitzensteuerzahler hat das zur Konsequenz: Das Finanzamt beteiligt sich mit bis zu 50 Prozent an diesen Kosten.

Erhöhte Absetzungen sind bereits im Jahr des Abschlusses der einzelnen Baumaßnahmen möglich. Ohne Beendigung der Gesamtbaumaßnahme. Verschiedene Maßnahmen müssen aber abgrenzbar sein. Nur dann können sie einzeln begünstigt werden, so der Bundesfinanzhof (Az. IX R 40/97).

Liegt Ihnen die Bescheinigung der Denkmalschutzbehörde vor, ist das Finanzamt daran gebunden. Sowohl bei der Einstufung als Baudenkmal als auch bei der Erforderlichkeit der Baumaßnahmen. Der Fiskus kann auch die Höhe der abzugsfähigen Aufwendungen nicht bestreiten (BFH Az. IX R 20/99).

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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