Ein Ferienhäuschen zu kaufen, hat nichts mit Romantik zu tun

Italienfans träumen oft vom eigenen Ferienhäuschen. Träumen sollte man beim Kauf der Immobilie jedoch auf keinen Fall. Ein Haus direkt vom Eigentümer für ein Butterbrot zu erwerben ist nicht möglich, ohne Makler geht gar nichts. Hilfe bekommen Sie bei der Schutzgemeinschaft deutscher Grundeigentümer, die zukünftige Hausbesitzer vor Fußangeln beim Erwerb bewahren will.

Diese Schutzgemeinschaft ist auch in Italien vertreten, nähere Informationen finden Sie unter http://www.schutzgemeinschaft-italien.de/.

Damit bei der Maklerauswahl für Ihr Ferienhäuschen nichts schiefgeht, hier eine kurze Checkliste:

  • Spricht der Makler fließend Italienisch, oder, wenn er selbst aus dem Ausland ist, ist er auf einen Dolmetscher angewiesen?
  • Ist er bereits längere Zeit in der Region ansässig?
  • Gehen Service und Betreuung länger als bis zum Kauf, möglichst bis zum Bezug?
  • Unterbreitet er garantierte schlüsselfertige Angebote?
  • Kann er Referenzen zufriedener Käufer nennen?
  • Arbeitet er mit Notaren zusammen?
  • Hat er eine Zulassung bei der Handelskammer? Fragen Sie danach, oder bitten Sie um Vorlage seiner Mehrwertsteuernummer ("Partita Iva").
  • Besteht die Auswahl aus wirklich verfügbaren Ferienhäuschen oder sieht alles nach Angeboten aus dem Internet oder sogar Kopien von anderen Anbietern aus?
  • Ist er berechtigt, für die angebotenen Immobilien Verträge abzuschließen und Anzahlungen zu kassieren? Erkundigen Sie sich nach seiner Verkaufsprokura ("procura di vendita") für das betreffende Objekt.
Veröffentlicht am 13. September 2007