Clever ins Eigenheim: Die Lösung der Baufinanzierung für Selbstständige

Die Ablehnung einer Baufinanzierung oder Prolongation (Verlängerung) ist inzwischen für Selbstständige, ob mit oder ohne Schufa-Eintrag, fast normal.

Wann wird eine Baufinanzierung abgelehnt?
Nur wenn in mindestens der letzten 3 Jahre ein "guter“ Einkommenssteuerbescheid und noch kein Schufa-Eintrag vorliegt, kann man mit einer Baufinanzierung oder Verlängerung für Selbstständige rechnen.

Sollte der Neu-Selbstständige seine Immobilie mit ins Geschäft gebracht haben und braucht anschließend eine Baufinanzierungskreditverlängerung, sieht es meist zappenduster mit einer neuen Zinsfestschreibung aus. Plötzlich ist man für die Banken nicht mehr gut genug für einen Baukredit (Verlängerung). Bei der Unternehmensgründung sah das aber bei der Beratung noch ganz anders aus. Da wurde das Haus noch als Grundpfand und Vermögen angesehen.

Was ist bei einer Ablehnung der Baufinanzierung zu tun?
Entweder wird von der Bank ein neuer, höherer Kreditzins verlangt oder die Baufinanzierung wird ganz abgelehnt. Meist wird auch noch eine Bürgschaft von einem "Dritten“ gefordert, da das Risiko der Bank jetzt einfach zu hoch ist.

Was werden für Lösungen im Internet bei Baufinanzierungen angeboten?
Angeblich gibt es "Wunderfinanzierer“, die alles ohne Problem finanzieren. Schaut man jedoch hinter die Kulissen, wird einem ganz schwindelig bei dem Kleingedruckten und den Konditionen.

Hier ist sehr zu warnen: Nehmen Sie die Finger davon, Sie verstricken sich immer mehr in die Baufinanzierungsfallen.

Was machen Banken mit sogenannten "notleidenden Baukrediten"?
Meistens werden Sie, gebündelt mit anderen Krediten, an Grundschuldaufkäufer verkauft. Erst im 1. Quartal 2009 hat die Deutsche Bank ein Paket von über 5 Mrd. Euro dieser "notleidenden Kredite" veräußert. 

Die einzige “saubere” Lösung bei Ablehnung einer Baufinanzierung bzw. Prolongation
Werden Sie Genosse bei einer Genossenschaft. Lassen Sie mit dieser Ihren Baufinanzierungskredit ablösen. Der Baufinanzierungskredit (der Eintrag) Ihrer Bank wird in Abteilung III des Grundbuches gelöscht. Die Genossenschaft trägt Sie in Abtlg. II des Grundbuches mit einer "Auflassung“ (Wohnrecht) von 25 Jahren notariell ein.

Sie zahlen für den Geldaufwand der Genossenschaft 4,5% Jahreszinsen (auf 25 Jahren notariell festgeschrieben). Sie können jederzeit den Aufwandspreis der Genossenschaft durch Teil-oder Gesamttilgung innerhalb von 25 Jahren löschen.

Aber das Beste: Sie haben absolut keine Schulden mehr, niemand kann Sie in die Zwangsvollstreckung schicken und Sie mittellos machen. Sie haben das Recht, selbst die Immobilie zu veräußern, zu vermieten oder aber auch ganz an die Genossenschaft zurückzugeben. Aber auch nach 25 Jahren weiter zu verlängern!

Das ist meiner Ansicht nach die einzige saubere und faire Lösung für Selbstständige bei ihrer Baufinanzierung bzw. Baufinanzierungs-Ablehnung.

Veröffentlicht am 10. Juni 2009
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