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Clever ins Eigenheim: Das unterschätzte Finanzierungsrisiko beim Immobilienkauf

Clever ins Eigenheim: Das unterschätzte Finanzierungsrisiko beim Immobilienkauf
geschrieben von Bernd Vetter

Der Erwerb eines Eigenheimes mittels Kredit ist für eine Familie ein unkalkulierbares Risiko über Jahrzehnte. Über 450.000 Versteigerungen in den letzten 5 Jahren sprechen eine deutliche Sprache. Über 1 Millionen Menschen sind anschließend meistens mittellos, müssen ihr Eigenheim verlassen und haben nicht nur ihr Eigenkapital, sondern auch ihre Eigenleistung verloren. Darüber hinaus zahlen sie noch Jahre für die Schulden einer risikoreichen Finanzierungen.

Zurzeit ist auf den Finanzierungsmärkten geradezu eine Jagd nach günstigen Zinssätzen für den Kauf eines Eigenheimes oder einer Immobilie zu beobachten.

Wird vom Finanzierungsrisiko der Anbieter gesprochen?
Banken, Bausparkassen und sogar Versicherungen buhlen um die Gunst des Kunden, jedoch wird bei den Vertragsverhandlungen selten oder überhaupt nicht von einem Finanzierungsrisiko (beim Kauf oder Umschuldung des Eigenheimes) gesprochen.

Was weiß die Kundschaft vom Finanzierungsrisiko?
Die Masse der Kunden weiß eigentlich nicht, welches Finanzierungsrisiko sie eingehen. Sie haben meistens das „Kleingedruckte“ nicht gelesen bzw. verstehen die Aussagen darin nicht oder werden bewusst vom Vermittler nicht darauf hingewiesen. (Manche Vermittler kennen übrigens die Finanzierungsrisiken selbst nicht!)

Kein Finanzierungsrisiko in der Zinsfestschreibungsphase?
Die Masse der Kreditkunden glaubt und wiegt sich in Sicherheit, dass für sie in der Zinsfestschreibungsphase kein Finanzierungsrisiko besteht. Und das ist schon der erste große Irrtum. 

Unterschied zwischen Zinslaufzeit und Kreditlaufzeit
Fragt man die Eigenheimbesitzer nach ihrer Kreditlaufzeit, antworten sie mit der Zinsfestschreibungszeit oder ihrer Annuitätsplanung vom Finanzierer. Aber Zinsfestschreibung, Annuitätsplanung und Kreditlaufzeit sind „zwei paar Stiefel“.

Der Kreditlauf beträgt grundsätzlich 1 Tag und wird „stillschweigend“ Tag für Tag verlängert, wenn kein „Störfall“ eintritt. Was Störfälle sein können und warum das Finanzierungsrisiko völlig unterschätzt wird, erfahren Sie im nächsten Beitrag der Serie „Clever ins Eigenheim“.

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Bernd Vetter

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