Bei einem Grundstückskauf lohnt es, über Kostensenkungen nachzudenken

Das größte Einsparpotenzial beim Grundstückskauf besteht darin, Einrichtungsgegenstände möglichst gesondert zu bezahlen. Kaufpreise sollten Sie getrennt ausweisen oder ganz außerhalb des Vertrags für den Grundstückskauf begleichen. So zahlen Sie weniger Grunderwerbsteuer sowie Makler- und Notarkosten und für das Grundbuchamt.

Steht ein Grundstückskauf an, sollte es im Kaufvertrag als unerschlossen benannt werden. Dann fällt für Sie bei den ja erst später entstehenden Erschließungskosten keine Grunderwerbsteuer an. Selbst wenn Sie diese Kosten laut Kaufvertrag tragen müssen (Bundesfinanzhof Az. II R 39/99).

Über die Notarkosten beim Grundstückskauf können Sie nicht verhandeln. Nutzen Sie aber Maßnahmen, diese zu reduzieren. So ist das verbreitete Notaranderkonto, selbst wenn Grundschulden abzulösen sind, häufig entbehrlich. Ebenso wie die Auflassungsvormerkung, wenn Seriosität und Bonität beim Verkäufer gegeben sind. Sie zahlen dann für den Grundstückskauf weniger an den Notar und beschleunigen sogar noch die Abwicklung.

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Veröffentlicht am 6. März 2004
Autor
experto.de