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Baukosten: Studie zeigt, Bauen bleibt günstig

Baukosten: Studie zeigt, Bauen bleibt günstig
geschrieben von Dr. Tobias Mahlstedt

Die Baukosten für Ein- und Mehrfamilienhäuser bleiben auf niedrigem Niveau. Das Preisgefälle zwischen Ost- und Westdeutschland verharrt auf einem hohen Stand. Dies sind die Ergebnisse einer Analyse von LBS-Research, die u. a. Daten des Statistischen Bundesamtes ausgewertet hat.

Danach sind die Baukosten in Deutschland trotz der relativ hohen Teuerungsrate nur leicht gestiegen. Im Langzeitvergleich liegen sie deutlich unter den veranschlagten Kosten für das Jahr 1995.

Baukosten im Osten am geringsten
Dabei weist der für Deutschland ermittelte Preistrend im Ost-West-Vergleich deutliche Unterschiede auf. So liegt die durchschnittliche Kostenersparnis im Westen Deutschlands etwa beim Bau eines Reihenhauses zwischen 5,1 Prozent beim Einzelhaus und 9,4 Prozent. In den neuen Bundesländern hingegen reduzierten sich die Baukosten mit 17,5 Prozent für ein Einzelhaus und 21,6 Prozent für Reihenhäuser deutlich stärker.

Niedrige Grundstückspreise senken die Baukosten
Der Studie zufolge ist eine Preisangleichung zwischen Ost- und Westdeutschland weiterhin nicht absehbar. Neben den günstigen Baukosten tragen die niedrigeren Grundstückpreise erheblich zu weiteren Kostenvorteilen bei. Diese Vorteile begründen die deutliche Präferenz für Einzelhäuser in den neuen Bundesländern, die mit 87 Prozent der Neubauten den stärksten Anteil am Hausbauaufkommen haben.

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Dr. Tobias Mahlstedt

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