Anschlußfinanzierung – 3 kostenlose Tipps

Anschlußfinanzierung – 3 kostenlose Tipps

Wer über einen Immobilienkredit verfügt, dem wird bewusst sein, dass dessen feste Bindung an die Zinsen in der Regel nach zehn bis maximal fünfzehn Jahren ausläuft. Da in den meisten Fällen noch eine Schuld vorhanden ist, sollte man sich nun um eine Anschlußfinanzierung kümmern, mit der es möglich ist, weiterhin zu angenehmen Zinsen die eigenen Schulden tilgen zu können.

Mit einigen Tipps ist es an dieser Stelle möglich, sich noch genauer damit zu befassen und Lösungen zu finden, wie die Kosten weiter reduziert werden können.

Tipp 1: Rechtzeitig um eine Anschlußfinanzierung kümmern

Zuerst ist es an dieser Stelle wichtig, so früh wie möglich mit der Auswahl der richtigen Angebote zu beginnen. Wer sich zu sehr vom Auslaufen der festen Zinsbindung überraschen lässt, der gerät schließlich unter Zeitdruck, wodurch vielleicht sogar das erstbeste Angebot angenommen wird. Doch unter Umständen kann ein besserer Zinssatz noch eine große finanzielle Auswirkung haben, was natürlich stets auch davon abhängig ist, wie hoch der ausstehende Kredit noch ist.

Wer deshalb noch nicht genau weiß, wie es um den eigenen Vertrag bestellt ist, der sollte sich frühzeitig mit dem Thema befassen. Unter Umständen ist es schließlich auch möglich, dass nur eine feste Bindung über einen Zeitraum von fünf Jahren festgelegt wurde, was in einem solchen Fall nun zum Problem werden könnte. Entsprechende Konditionen und Angebote können auch bei Interhyp gefunden werden.

Hier handelt es sich um sehr kompetente Beratung, die die Zügel bei derartigen Angelegenheiten in die Hand nehmen. Tatsächlich kann man davon ausgehen, dass sich ein Wechsel bereits lohnt, sobald das alternative Angebot nur um 0,2 Prozent günstiger finanziert werden kann, als das aktuelle Angebot. Sollten die Banken hier auf eine Neubewertung der Immobilie setzen, so kann es sich lohnen, das Risiko in Kauf zu nehmen. Denn in vielen Fällen wird diese nicht durchgeführt, da sie zugleich relativ hohe Kosten für die Institute mit sich bringt, die nicht vom Kreditnehmer getragen werden müssen.

Tipp 2: Das Forward-Darlehen

Eine weitere gute Option, um sich günstige Konditionen für eine Anschlußfinanzierung zu sichern, ist das sogenannte Forward Darlehen. Hier ist es möglich, die aktuell sehr günstige Lage der niedrigen Zinsen für eine Finanzierung in der Zukunft zu nutzen. Denn das heutige Zinsniveau wird hierbei als Maßstab dafür genommen, wie viel in den kommenden Jahren für die Anschlußfinanzierung gezahlt werden muss. Genauere Informationen zu diesem Thema liefert auch das Forward Darlehen Erklärvideo.

Zwar kann es bei einem solchen Darlehen zugleich zu gewissen Kosten kommen, doch da die Zinsen eben noch nie so niedrig waren, wie es in diesen Jahren der Fall ist, ist zugleich auch die Chance sehr hoch, dass das Niveau der Zinsen in der Zukunft wieder steigt. Während dies für Sparer eine Erleichterung bedeuten würde, ist es für Kreditnehmer wichtig, auch für diesen Fall so früh wie nur möglich adäquat vorzusorgen.

Tipp 3: Die Sondertilgung nutzen

Bei wirklich fairen Verträgen, die in der Vergangenheit abgeschlossen wurden, ist es zudem möglich, auf die Chance der Sondertilgung zu setzen. Dies bedeutet, dass ein großer Teil der Schuld auf einmal beglichen werden kann, ohne dabei erst die entsprechenden Raten abwarten zu müssen. Dies kann zum Beispiel dann eine Option sein, wenn sich durch ein Erbe oder einen Gewinn eine neue Geldquelle eröffnet hat, von der man vorher noch nichts wusste.

In den früheren Vereinbarungen wird häufig bereits sehr deutlich, ob es die Chance gibt, eine Sondertilgung in die Wege zu leiten. Wer über das dafür notwendige Kapital verfügt, der kann sich auf jeden Fall mit dem Thema befassen. Denn so wird auch die Finanzierung im Anschluss deutlich günstiger, da sich der Restbetrag augenblicklich um eine ganz entscheidende Summe verringert. Hinzu kommen die niedrigen Zinsen, die eine anderweitige Anlage des Geldes schon unattraktiv machen und ebenfalls für die Tilgung sprechen.

Veröffentlicht am 20. Mai 2016
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