Homöopathie Praxistipps

Warzen beim Hund homöopathisch behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Warzen sind für den Hund kein optisches Problem, aber an ungünstigen Stellen können sie schnell zu Blutungen führen. Das passiert, wenn der Hund sie abreißt indem er daran herum kratzt. Mit homöopathischen Mitteln lassen sich die meisten harmlosen Warzen beseitigen.

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Warzen beim Hund homöopathisch behandeln

Warzen beim Hund homöopathisch behandeln

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Wie sehen Warzen beim Hund aus?

Warzen sind Entartungen der Haut und sie können beim Hund an den unmöglichsten Stellen auftreten. Besonders gerne plagen sie ältere Hunde, wo sie dann an den Augenlidern oder im Gehörgang auftreten. An beiden Orten sind sie sehr unpassend da sie am Augenlid auf das Auge drücken können reizen sie die Bindehaut ständig und sorgen zusätzlich für eine Bindehautentzündung.

Im Gehörgang sind sie nicht nur unangenehm und können wehtun, sondern sie beeinträchtigen auch die Hörqualität des Hundes. Auch an Körperöffnungen treten gerne Warzen auf, wo sie ebenfalls sehr störend sein können. Dort bluten, jucken und nässen diese schnell.

Wenn der Hund sich die Prozedur gefallen lässt kann man die Warze mit einem Vereiser, den man in der Apotheke bekommt, behandeln. Die gilt aber nur für Warzen, die nicht an Augen, Ohren oder an Körperöffnungen sitzen.
Äußerlich kann ebenso eine Behandlung vorgenommen werden, wie innerlich.

Da bei einer Bereitschaft zur Warzenentstehung auch immer das Gesamtgefüge vom Organismus gestört ist, sollte man versuchen, die Konstitution des Hundes mit Immunaufbaupräparaten zu unterstützen. Sie sollten außerdem auf die Ernährung des Hundes achten.

Homöopathie für Hunde bei Warzen

Warzen, die am Penis oder an den Zitzen des Hundes auftreten können mit Thuja, welches eines der Grundmittel gegen Warzen ist, behandelt werden. Acidum nitricum setzt man bei Warzen ein, die an Körperöffnungen zu Schleimhautübergängen entstehen. Beispielsweise am Penis und an den Augenlidern.

Warzen die auf dieses Mittel gut reagieren, nässen sehr leicht und jucken meist sehr stark, ebenfalls neigen sie dazu leicht zu bluten. Warzen die auf Thuja reagieren sind dagegen gestielt oder sehen aus wie ein Blumenkohl und sind eher dunkel, bluten aber auch manchmal schnell.

Causticum setzt man bei Warzen an den Zitzen oder in den Gehörgängen, wo die Warzen wie eine Wulst aussehen, ein. Die Warzen sind dann eher verhornt, aber glatt, und setzen manchmal ein Sekret ab das sehr schmierig ist. Hier hat es sich bewährt, Calcium carbonicum versuchsweise dazu zu geben.

Bei Warzen, die sehr stark verhornt und sehr hart sind, gibt man dem Hund Antimonium Crudum, wenn er sonst auch zu Verhornungsstörungen der Nägel neigt. Die homöopathischen Mittel werden meist in tiefen Potenzen eingesetzt. D1 – D12 wird dann je nach Potenzstärke zwei bis mehrmals am Tag verabreicht, bis die Warze weg ist.

Bildnachweis: nelladel / stock.adobe.com

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