Homöopathie Praxistipps

Schnupfen beim Hund mit homöopathischen Mitteln heilen

Schnupfen beim Hund mit homöopathischen Mitteln heilen
geschrieben von Gabriele Zuske

Schnupfen beeinträchtigt den Hund bei der Atmung und beim Fressen. Er kann sein Futter nicht mehr richtig riechen und verweigert es deswegen vielleicht sogar. Um dadurch weitere auftretende Probleme zu vermeiden, ist es wichtig, den Schnupfen schnell zu beheben. Mit homöopathischen Mitteln ist dies oft möglich.

Schnupfen (Sinusitis) – Nasenausfluss beim Hund

Hat der Hund Nasenausfluss, sollte er unbedingt dem Tierarzt vorgestellt werden. Der Grund kann nämlich nicht nur eine Infektion sein, sondern auch Fremdkörper in der Nase können eine solche Reaktion hervorrufen. Ist geklärt, dass der Hund eine Infektion durch Bakterien, Pilze oder Viren hat, kann mit der Auswahl eines homöopathischen Mittels eigentlich schon begonnen werden.

Neben diesen Auslösern kann natürlich auch eine Allergie oder sogar eine Geschwulst für Nasenausfluss sorgen. Auch Allergien und selbst Tumorgeschehen lässt sich günstig mit homöopathischen Mitteln beeinflussen.

Homöopathie bei Schnupfen

Um ein passendes Mittel für den Hund zu finden, ist es wichtig, die Symptome mit einzubeziehen. Schnupfen kann sehr unterschiedliche Formen annehmen und diese helfen dann bei der Auswahl eines homöopathischen Mittels. Darum sollte man den Ausfluss genau anschauen. Ist er weiß oder gelb oder doch grünlich? Ist er wässrig oder doch schleimig, eitrig oder wund machend? Diese Diagnosen führen zum richtigen homöopathischen Mittel.

  • Bei eitrigem Ausfluss mit einer Entzündung der Nebenhöhlen wählt man Cinnabaris, wenn der Schnupfen schon chronisch geworden ist.
  • Zeigt sich der Schnupfen jedoch akut und eitrig, wird Hepar sulfuris helfen. Es sollte keine tiefe Potenz gewählt werden, wenn die Nebenhöhlen betroffen sind. Andernfalls können die Nebenhöhlen durch die Anregung des Mittels verstopfen.
  • Ebenso bei chronischem und zähem Nasenausfluss kann Kalium bichromicum als gut gewähltes Mittel angesehen werden, weil es den Ausfluss verflüssigt und somit zum Abfließen bringt.
  • Ebenfalls eitrigen Schnupfen, der jedoch nicht wund macht, zeigt Pulsatilla. Es wird dem Hund dann am Besten helfen, wenn er zum Arzneimittelbild des Mittels passt.
  • Liegt eher eine Allergie vor und ist der Nasenausfluss klar, schleimig oder eitrig, kann Luffa gewählt werden.
  • Neben Luffa hilft auch Sabadilla oft gut bei Allergien, die Nasenausfluss hervorrufen oder zu Niesanfällen führen.

Die Mittel sollten in der Selbstmedikation in tiefen Potenzen gewählt werden. Dabei kann D 6 mehrere Male am Tag gegeben werden, bis eine Besserung zu verzeichnen ist oder die D 12 zweimal am Tag verabreicht werden.

Bildnachweis: Andrea Mayer / stock.adobe.com

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Über Ihren Experten

Gabriele Zuske

Gabriele Zuske ist Expertin für Tierpsychologie und Tierhomöopathie. Auf experto.de zeigt sie Möglichkeiten auf, wie Ihre Tiere mit sanfter Methode behandelt werden können.