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Tischtennis – mit Krafttraining zum Erfolg

Tischtennis - mit Krafttraining zum Erfolg
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geschrieben von Bettina Eichhorst

Leider wird im Tischtennis die Kraft häufig unterschätzt und aus diesem Grund meist auch viel zu wenig Krafttraining absolviert. Dabei sollte das Krafttraining ein fester Bestandteil des Tischtennistrainings sein. Denn Kraft erhöht nicht nur die Leistung, sondern senkt auch das Verletzungsrisiko.

Training: Im Tischtennis spielt das Krafttraining eine große Rolle

Die Kraft spielt im Tischtennis eine große Rolle. Denn die Bewegungen im Tischtennis laufen in Bruchteilen von Sekunden ab. Dabei müssen unsere Gliedmaßen und unsere Muskeln blitzschnell beschleunigen, um ihre maximale Kraft zu erlangen. Es treten enorme Kräfte auf, die unseren Stütz- und Bewegungsapparat immens belasten.

Eine schlecht ausgebildete Muskulatur kann diese auftretenden Belastungen nur sehr schlecht kompensieren. Die Folgen sind eine verminderte Leistungsfähigkeit, ein erhöhtes Verletzungsrisiko und eine Schädigung der Wirbelsäule. Um dem vorzubeugen, ist Krafttraining im Tischtennis unverzichtbar.

Die Rumpfkraft hat im Tischtennis-Krafttraining Priorität

Die schnellen und ruckartigen Bewegungen im Tischtennis belasten besonders die Lenden-Becken-Hüft-Region. Dazu kommen noch die abrupten Richtungswechsel in Kombination mit einer Rotation, die dazu führt, dass die Wirbelsäule sich sehr stark verbiegt. Aus diesem Grund ist es unbedingt notwendig, den Schwerpunkt des Krafttrainings auf die Rumpfkraft zu legen. Ein intensives Training der geraden und schrägen Bauchmuskeln sowie der Rückenmuskeln hat daher Priorität.

Krafttraining im Tischtennis – Übung für die untere und schräge Bauchmuskulatur

Mit dieser Übung kräftigen Sie Ihre untere und schräge Bauchmuskulatur. Dazu legen Sie sich bequem auf den Rücken und heben die Beine wie eine Stufe an. Aus dieser Stufenposition heraus strecken Sie nun ein Bein langsam in die Diagonale. Diese Position versuchen Sie drei Sekunden zu halten. Dann ziehen Sie das Bein wieder an und strecken gleichzeitig das andere Bein in die Diagonale.

Bitte achten Sie unbedingt darauf, dass Sie die Lendenwirbelsäule gegen den Boden pressen. Es darf kein Hohlkreuz entstehen. Während Sie die Beine strecken und anziehen, atmen Sie ruhig und gleichmäßig. Wiederholen Sie die Beinstreckungen 20 bis 30 Mal. Machen Sie dann eine Pause von 60 bis 90 Sekunden und beginnen von Neuem. Insgesamt sollten Sie diese Trainingseinheit 2 bis 4 Mal ausführen. Um einen Trainingserfolg zu erzielen und die Kraft nachhaltig aufrecht zu erhalten rate ich Ihnen, 3 Mal pro Woche diese Übung durchzuführen.

Bildnachweis: diy13 / stock.adobe.com

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