Kreativität

Pinsel reinigen: Tipps zu Farbauftrag und Pinselpflege

Pinsel reinigen: Tipps zu Farbauftrag und Pinselpflege
geschrieben von Sigrid Ruth Stephenson

Wer erfolgreich malen will, braucht geeignete Pinsel, die gut gepflegt und sorgfältig aufbewahrt werden sollten. Lesen Sie hier, welche Pinselarten und welche kreativen Alternativen zum Farbauftrag es gibt und wie Sie Ihre Pinsel richtig reinigen.

Verschiedene Pinselarten für unterschiedliche Malprojekte

Ein guter Pinsel kostet mehr Geld als ein schlechter Pinsel. Man unterscheidet verschiedene Pinselformen und -qualitäten:

  • Haarpinsel – aus echtem Haar und aus Synthetik
  • Borstenpinsel – die Borsten sind stark und steif
  • Fächerpinsel – für die Aquarell- ebenso wie für die Seidenmalerei und andere Techniken geeignet
  • Stupfpinsel – zur Schablonenmalerei und zum Vergolden
  • chinesische Pinsel mit Bambusstiel – die verhältnismäßig preiswert und dennoch gut sind

Man unterscheidet Pinsel auch nach der Art ihrer Anwendung. Es gibt

  • Aquarellpinsel – mit gut erkennbarer Spitze
  • Seidenmalpinsel – auch sie nehmen viel Farbe auf
  • Acryl- oder Ölmalpinsel – die flach sind, nicht rund
  • grobe Borstenpinsel, die sich zum Arbeiten mit Strukturpaste eignen

Hochwertige Pinsel nehmen viel Wasser und Farbe auf – Schulpinsel weniger

Natürlich unterscheiden sich billige Schulmalpinsel für den Deckfarbkasten, die im Set zu haben sind, erheblich von kostbaren Pinseln aus dem Künstlerbedarf. Je dicker diese sind, desto mehr Farbe nehmen sie auf und desto teurer sind sie. Qualitativ hochwertige Aquarellpinsel können sehr dick sein und dennoch eine feine Spitze bilden.

Ausgefallener Farbauftrag mit Frotteeläppchen und Ölpflegetüchern

Auch zum Vergolden werden gute Pinsel benötigt, wie Aufholz- und Podimentpinsel. Wer frei malen möchte, kann auch einmal zum Spachtel greifen, mit der die Farbe eher aufgeschichtet als aufgemalt wird. Ölbilder lassen sich auch mit alten Frotteeläppchen gestalten. Oder verreiben Sie die aufgetragene Farbe doch einmal mit Ölpflegetüchern. So lässt sich beispielsweise ein Abendhimmel samt Sonnenuntergang gut gestalten.

Wie man Pinsel fachgerecht aufhebt und reinigt

Von großer Bedeutung ist, wie Sie Ihre Pinsel aufbewahren. Hier ein paar wichtige Hinweise:

  • Lassen Sie die Pinsel nicht im Wasserbehälter stehen.
  • Lagern Sie die Pinsel liegend oder indem Sie sie, die Haare nach oben, stehend in einem Gefäß aufheben. Auf der Spitze stehend, würden die Haare verbiegen oder gar brechen.
  • Reinigen Sie die Pinsel, bevor Sie sie weglegen. Benutzen Sie dazu klares Wasser und Neutral- oder Kernseife für wasserlösliche Farben. Billiger als Pinselseife aus dem Künstlerbedarf ist ein mildes Shampoo. Terpentinersatz entfernt Farbreste bei Verwendung ölhaltiger Farben.
  • Frotteeläppchen, zugeschnitten aus alten Handtüchern, werden nach der Verwendung entsorgt.

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Sigrid Ruth Stephenson