Kreativität

Ihr neues kreatives Hobby: Schmuck selbst machen

Ihr neues kreatives Hobby: Schmuck selbst machen
Farina Fontaine
geschrieben von Farina Fontaine

Um Schmuck selbst zu basteln, benötigen Sie nicht viele Utensilien. Entscheidend ist, mit welchen Materialien Sie arbeiten möchten und Ihre eigene Kreativität.

Schmuck selbst zu basteln ist ein schönes Hobby, das die Kreativität fördert. Je nachdem wie professionell der Schmuck hergestellt wird, kann er sogar auf Flohmärkten oder über einschlägige Internetportale verkauft werden.

In erster Linie ist das Herstellen von Schmuck für viele Leute aber ein reines Hobby und sie basteln aus Vergnügen an Ketten, Ringen und Armbändern.

Die Auswahl an Materialien und Designs ist schier unendlich und der Fantasie sind bei der Schmuckherstellung keine Grenzen gesetzt.

Selbst Schmuck herstellen kann jeder

Die Voraussetzungen um selbst Schmuck herzustellen stellen keine große Hürde dar, da außer ein paar Materialien nicht viel benötigt wird. Zwar werden zur Herstellung von Schmuck auch Werkzeuge benötigt, jedoch hängt dies stark davon ab, mit welchen Materialien gearbeitet werden soll.

Für den Einstieg gibt es verschiedene Möglichkeiten mit dem Schmuck-Design zu beginnen:

Eine Option ist, mit Perlen und Schnüren zu arbeiten und selbst Perlenketten zu erstellen.

Eine andere Option ist mit Anhängern an Metallketten zu arbeiten, die in der Rohversion gekauft werden können. Wer es etwas ausgefallener mag, der kann mit Plastik, Strass oder Federn arbeiten.

Dafür werden schon ein paar mehr Materialien benötigt und zwar folgende:

  • Eine Schere
  • Eine Heißklebepistole
  • Feines Schleifpapier
  • Pinsel in verschiedenen Stärken
  • Eine Pinzette

Falls Metall nicht nur verwendet und aufgefädelt, sondern richtig bearbeitet werden soll, werden folgende Utensilien benötigt:

  • Lötkolben
  • Metallsäge
  • Kleine Zange
  • Gravurset (für Verzierungen)

Mit einfachen Designs anfangen

An die Verarbeitung von Metall trauen sich viele Anfänger häufig nicht heran. Um nicht zu Beginn gleich wieder die Motivation zu verlieren, sollte auch zunächst mit etwas Leichtem angefangen werden.

Eine mit Federn oder Strasssteinen verzierte Haarspange oder Brosche ist für den Anfang am einfachsten und mit der Zeit kommt dann der Rest.

Es empfiehlt sich, Ideen und Entwürfe für neue Schmuckstücke immer erst zu skizzieren, bevor man loslegt.

Einerseits kann so immer wieder auf eine Vorlage geschaut werden, wenn man mal nicht mehr weiter weiß.

Andererseits kann auf diese Weise ein und dasselbe Schmuckstück immer wieder erstellt werden, was besonders dann wichtig ist, falls der Schmuck verschenkt oder verkauft und dafür in mehrfacher Ausführung erstellt werden soll.

Die Herstellung von Schmuck fördert die Kreativität und baut Stress ab

Grundsätzlich kann jeder beliebige Schmuck hergestellt werden – alles kann in Rohform im Internet oder in spezifischen Bastel- und Kreativgeschäften gekauft werden. Selbstgemachter Schmuck ist immer ein Unikat und daher etwas Besonderes, das niemand sonst trägt.

Zudem fördert die handwerkliche Arbeit und das Entwickeln von Designs die Kreativität und baut Stress ab. Sich ganz auf die Erstellung einer Kette oder einer Haarspange zu konzentrieren, lässt einen den Alltag ausblenden und vergessen.

Wer seinen Spaß an der Erstellung einfacher, kleiner Schmuckstücke findet, kann sich auch bald an größere Projekte heranwagen.

Auch beliebt ist das Arbeiten mit Leder, mit Fimo (formbare Knete, die im Backofen aushärtet) und mit Materialmixen.

Dies sind zum Beispiel Perlen, die auf Leder aufgefädelt werden, der Mix aus Metall und Federn oder Stoff und Metall, die miteinander kombiniert werden.

Bildnachweis: tunedin/AdobeStock

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